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Wegen Hungersnot Vor 200 Jahren gründeten Auswanderer in Brasilien Nova Friburgo

Derzeit ist eine Schweizer Delegation in Brasilien. Ein Verein kümmert sich um den Austausch.

Vor vierzig Jahren entstand in Freiburg der Verein Nova Friburgo. Vorstandsmitglied Christa Rüttimann erinnert sich an die erste Reise nach Brasilien. «Wir wurden mit Kanonenschüsse und Rosen empfangen.» Leute hätten Schilder mit Familiennamen in die Höhe gehalten. «Sie hofften, Verwandte zu finden.» Seither seien schöne Freundschaften entstanden.

Wir wurden mit Kanonenschüsse und Rosen empfangen.
Autor: Christa RüttimannVorstand Verein Nova Friburgo

Vor 200 Jahren wanderten viele Freiburger aus. Wegen einer Naturkatastrophe fiel die Ernte aus. Die Leute hatten keine Arbeit und Hunger. In Brasilien wollten sie eine neue Existenz aufbauen.

Reger Austausch

Zum Jubiläum reist derzeit eine Freiburger Delegation nach Brasilien. Dabei sind auch Mitglieder der Kantonsregierung und der Stadtpräsident von Freiburg, Thierry Steiert.

«Einige kamen durch Kaffeehandel zu Reichtum», so Christa Rüttimann. Heute leben fast 200'000 Menschen in Nova Friburgo.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Steff Stemmer  (Steff)
    Wenn mich nicht alles täuscht, sagt man denen heute Wirtschaftsflüchtlinge? Im Gegensatz zu heute, war das Elend von damals nicht von Kriegsführenden oder ausbeutenden Industrienationen hervorgerufen. Ist als kleine Gedankenanregung gedacht, da heute ja einige meinen Flucht vor dem Verhungern (Wirtschaftsflüchtlinge) sei kein Grund aufgenommen zu werden!?
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Ja und 1291 "drei Mutige" die Schweiz!
  • Kommentar von Christian Mueller  (Christian Mueller)
    In 200 Jahren werden vieleicht stolz Menschen aus Afrika ihre Auswandererahnen in der Schweiz besuchen. Geben wir doch den Menschen die gleiche Chance (oder eine bessere) als wir sie früher hatten.