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Was bedeutet das Einstellen des Betriebs für die Aletsch Bahnen?
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Wegen Permafrost Bahnbetrieb zwischen Eggishorn und Fiescheralp eingestellt

Routinekontrollen zeigten, dass sich der Boden senkt. Das sei so noch nie passiert, sagt der CEO der Aletsch Bahnen.

Aufgrund einer am Freitag stattgefundenen Analyse durch den technischen Dienst der Aletsch Bahnen AG und externen Fachspezialisten sei der Betrieb der Gondelbahn Fiescheralp-Eggishorn präventiv per sofort eingestellt worden, sagt Valentin König, CEO der Aletsch Bahnen AG auf Anfrage von Radio SRF. Er bestätigt damit ein Bericht des Walliser Boten.

Man habe sichtbare Senkungen im Gelände festgestellt. Das Absenken des Terrains soll mit baulichen Massnahmen aufgefangen werden. Wie umfangreich diese ausfallen werden und wie hoch der entstandene Schaden sein wird, konnte König zunächst noch nicht abschätzen.

Es ist das erste Mal, dass wir eine solche Massnahme treffen.
Autor: Valentin KönigCEO Aletsch Bahnen AG

Es sei das erste Mal, dass man die Bahn aufgrund einer Permafrost-Thematik schliessen müsse, sagt König. «Aber wir leben in den Bergen. Ab 2000 Meter Höhe muss man mit Permafrost rechnen und entsprechende Massnahmen treffen.»

Bahn soll im Winter wieder offen sein

Ziel sei es, den Betrieb der Bahn rechtzeitig zum Start der Wintersaison im Dezember wieder aufnehmen zu können. Die übrigen Ausflugsbahnen der Aletsch Bahnen AG verkehren fahrplanmässig bis am kommenden 20. Oktober. Anstelle der Pendelbahn aufs Eggishorn wird in der Woche vom 21. bis 27. Oktober die Sesselbahn Hohfluh, Riederalp verkehren.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Folgendes wird hier wiederum eindrücklich dokumentiert:
    Die Natur ist stärker als menschliches Machwerk. Das hat sein Gutes, was uns als "kleine Menschen" zu mehr Demut auf der Erde und mehr Ehrfurcht vor der Schöpfung führen möge.
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    1. Antwort von Urs Dupont  (udupont)
      Genau und die Verschiebung der Permafrostgrenze (reichte mal bis ins CH Mittelland) in Richtung Norden und in die Höhe ist ein Prozess der vor ca. 18'000 Jahre begann; manchmal etwas rascher, manchmal etwas weniger rasch oder sogar rückläufig. Dagegen kann der Mensch nicht sehr viel machen und es ist arrogant zu glauben, dass wir mit ein bisschen mehr oder weniger CO2 produzieren die Natur steuern könnten. Das einzige was uns bleibt: Besser mit dem Klimawandel umgehen, z.B. intelligent bauen.
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  • Kommentar von Urs Dupont  (udupont)
    Tja, das kommt auch im Flachland vor, dass sich bei unsorgfältiger Bauerei der Boden senkt. Es ist nie gut, ohne spezielle Massnahmen auf Sand oder auf Permafrost zu bauen.
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