Weitere Einsprachen gegen Berner Südanflüge

Die Stadt Thun und ihre Nachbargemeinden Steffisburg und Uetendorf erheben Einsprache gegen das neue Anflugverfahren aus Süden auf den Flughafen Bern-Belp.

Anflug auf den Flugplatz Bern-Belp. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das neue Anflugregime des Flughafens gibt Anlass zur Kritik. Keystone

Mit der Einsprache wollen die drei Gemeinden erreichen, dass sie im Verfahren mitreden können. Sie anerkennten die wirtschaftliche Bedeutung des Berner Regionalflughafens und wollten dessen Betrieb nicht in Frage stellen, schreiben die drei Gemeinden in einer gemeinsamen Medienmitteilung vom Dienstag.

Die Behörden und die Bevölkerung im betroffenen Gebiet seien aber über das neue, satellitengestützte Anflugverfahren erst sehr spät ins Bild gesetzt worden. Deshalb gehe es mit den Einsprachen nun darum, künftig aus erster Hand informiert und in den Genehmigungsprozess einbezogen zu werden.

Thun, Steffisburg und Uetendorf sind nicht die ersten Gemeinden im Süden des Flughafens Bern-Belp, die Einsprache erheben. Bereits letzte Woche gaben Münsingen und Wichtrach ihre Opposition bekannt. Ausserdem hat nun auch Oberdiessbach Einsprache erhoben, wie das «Thuner Tagblatt» meldet. Die Einsprachefrist endet am Dienstag.