Berner Inselspital Weiterentwicklung des Berner Inselareals auf Kurs

Auf dem Areal des Berner Inselspitals wird das erste Bauwerk im Rahmen des Masterplans Inselspital hochgezogen. Bereits sechs Stockwerke sind im Rohbau erstellt. Das Signal der Bauverantwortlichen bei der heutigen Grundsteinlegungs-Feier: Alles läuft nach Plan.

Visualisierung Gebäude. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: So wird das neue Inselgebäude aussehen, wenn es ab 2018 als Frauenklinik genutzt wird. ZVG/Inselspital

Das neue Gebäude an der Friedbühlstrasse 41 auf dem Inselareal in Bern wächst in die Höhe. «Heute sind bereits sechs von insgesamt acht Geschossen im Rohbau erstellt», sagt Bernhard Leu, Direktor Infrastruktur des Inselspitals auf Anfrage. Ab Herbst nächsten Jahres soll das Gebäude bereit sein für den Testbetrieb. Die Bauarbeiten verliefen bis jetzt nach Plan.

«Den Grundstein wird man sehen können»

Heute wurde im Rahmen einer kleinen Feier der Grundstein für das neue Gebäude gelegt. «Den Grundstein wird man sehen können, wenn man in das Gebäude herein kommt», sagt Bernard Leu. So habe man ihn erst mit dem Rohbau der Eingangshalle legen können.

Im Grundstein ist die ganze raumplanerische Entwicklung des Inselareals seit 1884 dokumentiert. Beigelegt ist unter anderem eine Kopie des Testaments von Anna Seiler, der Gründerin des Inselspitals.

Zuerst Frauenklinik, dann Tumorzentrum

Das Gebäude an der Friedbühlstrasse 41 wird ab 2018 als Provisorium der Frauenklinik benutzt werden, deren Gebäude an der Effingerstrasse saniert werden muss. Danach wird es um fünf Stockwerke erhöht und künftig als Organ- und Tumorzentrum dienen.

«Das Gebäude ist das erste Puzzlestück des Masterplans Inselspital», sagt Infrastrukturdirektor Bernhard Leu. Mit dem zweiten Neubau im Rahmen des Masterplans soll im Sommer gestartet werden.