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Weniger Arbeitslose Der Kanton Bern spart bei den RAV-Beratungsstellen

Die sechs Aussenstellen der kantonalen Arbeitsvermittlung werden geschlossen. Die Arbeitslosigkeit war noch nie so tief.

Der Kanton Bern schliesst im Herbst seine sechs RAV-Stützpunkte in La Neuveville, Langnau, Meiringen, Moutier, Saint-Imier und Zweisimmen. Er kann so jährlich 300'000 Franken sparen, wie er am Mittwoch mitteilte.

Die Mitarbeiter, die bisher in den Stützpunkten tätig waren, werden künftig in einem der 14 Zentren der Regionalen Arbeitsvermittlung (RAV) arbeiten. Die Zentren unterscheiden sich von den Stützpunkten, indem sie die gesamte Dienstleistungspalette anbieten.

Nur noch 1,9 Prozent

Die Stützpunkte sind kleiner, die Personalplanung aufwändig und der Betrieb teuer, schreibt die bernische Volkswirtschaftsdirektion. Sie weist darauf hin, dass die Arbeitslosenquote im Kanton Bern auf einen Tiefstwert von 1,9 Prozent gesunken ist. Immer weniger Stellensuchende werden vom RAV beraten.

Ab Frühling 2019 werden Stellensuchende den Gang zum RAV seltener antreten müssen: Der Bund plant neue Online-Dienstleistungen.

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