Weniger Platz für Autos, dafür mehr für Velofahrer und Fussgänger

Der Eigerplatz in Bern soll saniert und aufgewertet werden. Das Stadtparlament genehmigte am Donnerstagabend einen Ausführungskredit von 25,3 Millionen Franken. Jetzt sind die Stimmberechtigten am Zug.

Die Abstimmung über den neuen Eigerplatz wird voraussichtlich im November stattfinden. Der Stadtrat empfiehlt dem Volk ein Ja, er stellte sich nach längerer Diskussion mit 39 zu 22 Stimmen hinter die vom Gemeinderat beantragte Vorlage.

Demnach soll die nötige Sanierung von Tramgleisen und Abwasseranlagen auf dem Eigerplatz mit einer Umgestaltung verbunden werden. Vorgesehen sind verschiedene Massnahmen zur Aufwertung des Platzes, der heute vor allem als Verkehrsknotenpunkt dient.

Autos werden verdrängt

So soll die Lichtsignalanlage durch einen einspurigen Kreisel ersetzt und Tempo 30 eingeführt werden. Die Verkehrsfläche wird reduziert, um Platz für Velofahrer und Fussgänger sowie für mehr Bäume und Grünflächen zu schaffen. Die Haltestellen des Weissenbühl-Trams und der Buslinie 10 werden zusammengelegt.

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