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Wie den Klimawandel stoppen? Klimaforscher Thomas Stocker: «Alle müssen sich beteiligen»

Was ist Wetter, was ist Klima und was können wir gegen Klimawandel tun? Drei Gäste liefern Antworten am MäntigApéro.

Über das Wetter reden gehört zum alltäglichen Small-Talk. Peter Brandenberger lud allerdings drei Gäste ein, die mehr zum Wetter zu sagen haben, als nur, ob es gerade gefällt oder nicht. Es waren dies:

  • Thomas Stocker, Klimaforscher
  • Olivia Romppainen, Klimafolgenforscherin
  • Mario Slongo, ehemaliger Wetterfrosch auf Radio DRS

Diese drei waren sich einig: Klimawandel ist keine Erfindung. Klimawandel lässt sich messen. Mario Slongo erklärte: «Wetter ist ein Zustand, den wir spüren können. Es ist nass, zum Beispiel.» Klima hingegen sei nicht gleich greifbar: «Es wird langfristiger definiert, über mindestens 30 Jahre hinweg.»

Aber trotzdem sei Klima, insbesondere der Wandel des Klimas, sichtbar, so Olivia Romppainen: «Wir sehen ja alle, wie die Gletscher schmelzen. Und wie die tiefer gelegenen Skigebiete keinen Schnee mehr haben im Winter.»

Der MäntigApéro

Der MäntigApéro wird organisiert vom Regionaljournal und der SRG Bern Freiburg Wallis. In regelmässigen Abständen diskutiert Gastgeber Peter Brandenberger mit Gästen zu einem oder mehreren Themen. Es findet jeweils im National Bern statt.

Thomas Stocker ergänzt, der vergangene Sommer sei beispielsweise kein Einzelfall gewesen. Es sei der viertwärmste Sommer seit über hundert Jahren gewesen. Und alle anderen extrem heissen Sommer hätten ebenfalls im 21. Jahrhundert stattgefunden. Klimawandel sei real. Definitiv keine Erfindung. Alle am Tisch waren sich einig.

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