«Wir bereiten uns mit Wahrscheinlichkeiten und Szenarien vor»

Das Organisationskomitee des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests in Burgdorf Ende August hielt am Samstag einen Workshop zum Thema Sicherheit ab. Für das OK ist klar: Wo viele Leute zusammentreffen, ist auch immer ein Risiko dabei.

Menschenmenge auf einer Tribüne. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Raphael Wild: «Wo viele Menschen sind, gibt es Risiken». Zuschauer am Eidgenössischen in Frauenfeld 2010. Keystone

120'000 Leute erwarten die Organisatoren des Schwingfests in Burgdorf. Und alle haben Sie den Anspruch, ein friedliches und schönes Fest zu erleben. «Aber wo viele Leute zusammentreffen, ist immer auch ein Risiko dabei», sagt OK-Mitglied Raphael Wild im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF.

Man prüfe deshalb alle möglichen Szenarien und Wahrscheinlichkeiten, um auf alles vorbereitet zu sein.

Wie gross das Sicherheitsdispositiv sein wird, geben die Organisatorn nicht bekannt. «Wir haben aber viele ehrenamtliche Helfer, die uns bei der Sicherheit unterstützen», sagt Wild. Ausserdem werde auch die Kantonspolizei Bern im Einsatz stehen.

Der Faktor Wetter

Die grosse Unbekannte ist auch in Burgdorf das Wetter, welches zuletzt dem Eidgenössischen Turnfest in Biel zum Verhängnis wurde: Mitte Juni wurden 95 Menschen bei zwei Stürmen verletzt.

«Wir arbeiten mit einem Naturgefahren-Verantwortlichen zusammen und prüfen auch die Zusammenarbeit mit einer Meteostation», sagt Raphael Wild - und fügt an: «Wir rechnen nicht mit einer Evakuation, das wird ein tolles Fest in Burgdorf.»