Wirren im Spitzenhandball: Wacker Thun stand ohne Gegner da

Sonderbare Situation in der Thuner Lachenhalle: Wacker Thun stand bereit für das Spiel gegen Kadetten Schaffhausen. Aber der Gegner war nicht da. Weil der Verband das Spiel wenige Stunden zuvor abgesagt hat.

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Bildlegende: Wacker-Trainer Martin Rubin versteht die Welt nicht mehr. Kein Gegner vorhanden. Keystone

Wacker Thun lief auf wie immer - und stand in einer leeren Halle, von 250 treuen Supportern auf der Tribüne abgesehen. Denn die Kadetten Schaffhausen fehlten. 23 Stunden vor dem Match hatte der Verband dem Begehren von Schaffhausen stattgegeben, das Spiel zu verschieben.

Thun war damit keineswegs einverstanden. Mit ihrem Geister-Auftritt wollen sie belegen, dass sie alles gemacht haben, damit das Spiel hätte stattfinden können. Wacker Thun erwägt in diesem Machtkampf nun juristische Schritte und will Schadenersatz.