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Einkommen in den Kantonen Wohin ziehen im Kanton, um Geld zu sparen?

Das Leben kostet nicht überall gleich viel. Wie gross die Unterschiede in den einzelnen Gemeinden sind, zeigt eine neue Studie der Grossbank Credit Suisse. Bernerinnen und Berner müssten eigentlich nach Deisswil bei Münchenbuchsee ziehen.

Eine Einfamilienhaussiedlung.
Legende: In die Agglomeration ziehen, um Geld zu sparen, kann sich lohnen. Keystone

Wer in Deisswil bei Münchenbuchsee im Kanton Bern wohnt, spart Geld. Verdient eine mittelständische Familie 120'000 Franken jährlich, so bleiben ihr rund 70'000 Franken zur freien Verfügung. Dann hat sie alle Abgaben, Steuern, Kinderbetreuungs- und Pendlerkosten bezahlt. Wohnt die Familie in der Stadt Bern, so bleiben ihr nur rund die Hälfte.

In den Kantonen Freiburg ist es die Gemeinde Gempenach, wo es sich laut der Studie am günstigsten wohnt. Und im Kanton Wallis trumpft die Gemeinde Grafschaft im Goms auf. Trotz finanzieller Attraktivität verliert Grafschaft aber Einwohner. Was zeigt, dass die Finanzen nur ein Kriterium unter vielen ist für die Wahl des Wohnortes.

Steuern und Prämien

Die Gründe für die teils grossen Unterschiede unter den Gemeinden sind vielfältig, heisst es in der Studie. Da seien die unterschiedlichen Steuersätze der Gemeinden und Kantone. Aber auch die Krankenkassenprämien, die Mieten und die Steuerabzüge für Pendler variieren. All diese Faktoren versucht die Studie zu berücksichtigen. Sie erscheint jährlich und schliesst 2016 erstmals auch die Ausgaben für die Kinderbetreuung mit ein.

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