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Legende: Audio Hat die Stadt Bern den Waldmenschen quasi Asyl gewährt, Reto Nause? abspielen. Laufzeit 02:04 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 06.09.2019.
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Wohnen im Bremgartenwald Die Berner Waldmenschen sind umgezogen

Bisher wohnten die Waldmenschen auf Gebiet der Burgergemeinde. Nun sind sie gezügelt – auf eine Parzelle der Stadt.

Seit einigen Jahren lebt eine kleine Gruppe in selbst gebauten Zelten mitten im Bremgartenwald. Sie werden «Waldmenschen» genannt. Bisher hausten sie auf einer Parzelle, die der Burgergemeinde Bern gehört. Diese hat den Zustand stets als illegal betrachtet, aber keine Verhandlungen mit der Gruppe geführt, sagte eine Sprecherin der Berner Burgergemeinde auf Anfrage gegenüber Radio SRF.

Was ist besser auf dem Boden der Stadt?

Die Stadt sei mit den Waldmenschen in einen Dialog getreten, sagt Sicherheitsdirektor Reto Nause. «Insbesondere was Sicherheit und Ordnung angeht, haben wir Regeln aufgestellt.» Sie hätten ausserdem mit der Gruppe vereinbart, dass nicht plötzlich viel mehr Menschen dort wohnen.

Vorher – auf der Parzelle der Burgergemeinde – seien die Waldmenschen mitten im Wald gewesen. Das sei nicht ideal gewesen, sagt Reto Nause, «auch wegen Fauna und Flora», und die Burgergemeinde bewirtschafte den Wald. Jetzt sei die Gruppe am Waldrand. «Ich denke, das stört weniger.»

Zeitlich gibt die Stadt Bern den Waldmenschen keine Begrenzung. Sie dürften «auf Zusehen hin» bleiben. Bisher habe es mit ihnen keine grossen Probleme gegeben, sagt Reto Nause. Vereinzelt hätten sich Spaziergängerinnen und Jogger beschwert, «aber grundsätzlich ist das eine ruhige Geschichte».

Legende: Video Aus dem Archiv: So leben sie, die Waldmenschen abspielen. Laufzeit 06:31 Minuten.
Aus 10vor10 vom 26.07.2019.
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2 Kommentare

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  • Kommentar von Wolfgang Nivard Wolfsgruber  (Nivi)
    Die meisten indigenen Völker kannten den Begriff Grundbesitz nicht. Mit der Kolonisation änderte sich das schlagartig.
    Nun hat Putin ein tolles Projekt gestartet. Er verschenkt 1 Hektar Land im Osten, sofern es auch landwirtschaftlich genützt wird. Dieses Angebot wird auch schon rege genutzt.
    Das könnte doch auch bei uns eine tolle Lösung für Menschen sein, die sich für alternative Lebensmodelle interessieren.
    Die erfolgreiche Biobewegung wurde in den 70ern von solchen Idealisten gestartet.
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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Vorbildliche Lebensform! CO2 neutral, Null Watt Gesellschaft. Hier fördert Bern die nachhaltigste Art und Weise zu leben. Back to the roots, Wald oder Höhle.
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