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Legende: Video So klingen sie: Kurzer Ausschnitt aus der Probe der Young Gods und der Freiburger Landwehr abspielen. Laufzeit 00:32 Minuten.
Aus News-Clip vom 24.05.2019.
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Young Gods und Landwehr Wenn die Götter experimentieren

Elektro trifft auf Blasmusik: Die Young Gods spannen für ein Musikprojekt mit der Freiburger Landwehr zusammen.

Das offizielle Blasorchester der Stadt und des Kantons Freiburg und die Elektroband The Young Gods spielen zusammen «In C»: Ein Improvisationsstück des amerikanischen Musikers Terry Riley. Die beiden Formationen spielen am Samstag genau ein einziges Konzert, Link öffnet in einem neuen Fenster zusammen. Dabei treffen fremde Welten aufeinander.

«Ich muss die Klänge der Landwehr mit den Young Gods zusammenbringen», erklärt Benedikt Hayoz, der Dirigent der Landwehr – des Blasorchesters. Schwierig, zumal die Musiker auch weit entfernt voneinander spielen.

 Benedikt Hayoz, der Dirigent der Landwehr.
Legende: Benedikt Hayoz, der Dirigent der Landwehr Freiburg. Patrick Mülhauser/SRF

«Wir stehen zum Teil 40 Meter auseinander.» Die Young Gods stehen in der Mitte der grauen Halle in der Blue Factory, der ehemaligen Bierbrauerei Cardinal. Die 80 Musikerinnen und Musiker der Landwehr sind sternförmig in kleinen Gruppen darum postiert.

Ich hätte nie gedacht, dass wir einmal zusammen spielen.
Autor: Franz TreichlerGründer der Young Gods

Bandgründer der Young Gods, Franz Treichler, ist in Freiburg aufgewachsen. Die Landwehr sei hier eine Institution. «Ich hätte nie gedacht, dass wir einmal zusammen spielen.» Auch die Musikerinnen und Musiker der Landwehr begeben sich mit diesem Konzert auf Neuland.

Die Young Gods experimentieren am Computer.
Legende: Zwei der drei Young Gods am Tüfteln. Patrick Mülhauser/SRF

Musikalisch – und auch was die Bühne betrifft. Normal würden alle gleichen Instrumente gruppiert zusammen spielen, sagt Querflöten-Spieler Thomas Henkel. «Hier sind alle Instrumente durcheinander.» Es töne von überall her, ergänzt die 18-jährige Marie Farjanel. «Es ist schwierig, den roten Faden nicht zu verlieren.»

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