Zahl der Kurzarbeitsgesuche im Kanton Bern hat sich verdoppelt

Der Kanton Bern spürt die Auswirkungen von Frankenstärke und Masseneinwanderungsinitiative. Die Zahl der Unternehmen, die schmerzhafte Einschnitte befürchten, nimmt zu.

Dunkle Wolken am Himmel. Im Vordergrund Münster und Bundeshaus. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Dunkle Wolken am Berner Wirtschaftshimmel. Indizien für eine Verschlechterung der Konjunktur mehren sich. Keystone

Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher hat sich mit Arbeitgeber und Sozialpartner an einen Tisch gesetzt, um die Auswirkungen von Frankenstärke oder Masseneinwanderungsinitiative zu diskutieren.

Fazit: Unternehmen beklagen sinkende Margen. Die Aufträge seien zwar noch da, sagt Rickenbacher - aber zu tieferen Preisen. Mit geplanten Angeboten, wie dem Campus der Fachhochschule oder dem Innovationspark könne man Unternehmen unterstützen, innovative Produkte zu entwickeln.

Die Volkswirtschaftsdirektion stellt eine Verschärfung der wirtschaftlichen Situation im Kanton Bern fest: Wie Andreas Rickenbacher sagt, hat sich die Zahl der Gesuche für Kurzarbeit im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

Mehrere tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wären betroffen, würden die Gesuche dann auch tatsächlich zu Kurzarbeit führen.