Zuckerbrot und Peitsche für das Zentrum Paul Klee

Das Zentrum Paul Klee will mit einfacheren Strukturen und einem Fünfpunkteplan zur Gesundung seiner Finanzen in die Zukunft gehen. Einen entscheidenden Beitrag leistet die Burgergemeinde Bern. Sparen muss das Zentrum aber weiterhin stark.

Das Zentrum Paul Klee Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Zentrum Paul Klee: Trotz finanziellem Zustupf von Seiten Burgergemeinde heisst es sparen. SRF

Die Burgergemeinde Bern will insgesamt vier Millionen Franken zur Verfügung stellen, wie bereits bekannt ist. Zwei Millionen sollen zur Tilgung des aufgelaufenen Bilanzfehlbetrags verwendet werden und weitere zwei Millionen sind als Starthilfe für die Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bern gedacht. «Ohne diese Hilfe der Burgergemeinde wäre das Sanierungsprogramm gar nicht möglich», sagte ein dankbarer Erziehungsdirektor Bernhard Pulver.

Darüber hinaus soll der Kanton Bern seine Zusatzfinanzierung weiterführen, wenn auch im verringerten Ausmass. Die Beiträge des Kantons und der Burgergemeinde bedürfen allerdings noch der Zustimmung des Souveräns.

Daneben heisst es für das Zentrum Paul Klee weiterhin: sparen. Die bisherigen Anstrengungen müssten fortgesetzt werden, machte Erziehungsdirektor Bernhard Pulver am Donnerstag vor den Medien in Bern klar. Klar ist in diesem Zusammenhang, dass das Zentrum Paul Klee und das Berner Kunstmuseum in einer neuen gemeinsamen Stiftung künftig zusammenspannen, wenn auch nicht fusionieren werden. Und schliesslich soll sich das Zentrum Paul Klee öffnen für andere Kunstsammlungen oder andere Partner.