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200 Zugpassagiere evakuiert Zug erfasst Auto auf Bahnübergang in Interlaken

Nach einem Bahnunfall sind am Dienstag rund 200 Passagiere aus einem Zug in Interlaken evakuiert worden. Der Zusammenstoss eines Zuges mit einem Personenwagen verlief nach Angaben der Berner Kantonspolizei glimpflich.

Stehen gebliebener Zug bei Bahnübergang, davor beschädigtes Auto
Legende: Die beiden Insassen konnten das Auto rechtzeitig verlassen. ZVG/Kantonspolizei Bern
  • Der Vorfall ereignete sich kurz nach 16 Uhr auf einem mit Barrieren gesicherten Bahnübergang mitten in Interlaken.
  • Dort erfasste der vom Interlakner Ostbahnhof herkommende Zug einen Personenwagen, der zwischen den Schranken eingeschlossen war.
  • Die beiden Insassen konnten das Fahrzeug rechtzeitig verlassen. Das Auto erlitt Totalschaden.
  • Die Einsatzkräfte begleiteten die rund 200 Zugreisenden nach draussen und führten sie zum nicht weit weg liegenden Bahnhof Interlaken West, wie Helene Soltermann von dem für die Strecke verantwortlichen Bahnunternehmen BLS auf Anfrage sagte.
  • Die Bahnlinie zwischen den Bahnhöfen Interlaken West und Ost war während rund vier Stunden unterbrochen. Ab 20 Uhr verkehrten die Züge wieder normal.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Steiner (Peterlis)
    Das Fahrzeug verlassen ist eben nicht die beste Lösung. Wenn man mit dem Auto auf einem Bahnübergang zwischen den geschlossenen Barrieren stecken bleibt (was sowieso nicht passieren sollte), durchbricht man am besten die Schranke mit dem Auto. Es gibt eine Sollbruchstelle, und einige Kratzer am Lack sind sicher besser als ein Totalschaden. Durch das Gegengewicht hebt sich der Rest der Barriere und das Signal für den Zug geht auf Halt! Dies sollte unbedingt besser geschult werden.
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    1. Antwort von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
      Solche Selbstverständlichkeiten sind bei sehr vielen heutigen "Autofahrer(innen) überhaupt nicht selbstverständlich, Herr Steiner! Heute wird viel zu wenig über und zu unverhofften Situationen geschult und an den Prüfungen abgefragt! Da im Sommer noch zusätzlich viele Automobilisten aus dem Ausland (Touristen) Interlaken ansteuern, wird es bei jenem Bahnübergang nicht der letzte Unfall durch solche "Durchzwängereien" bei sich senkenden Barrieren gewesen sein!
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