Zugpendler zwischen Thun und Bern müssen sich gedulden

Die SBB saniert die Gleise auf der Strecke zwischen Rubigen und Münsingen. Pendlerinnen und Pendler müssen sich mit Zugausfällen und Verspätungen arrangieren. Dass die Bauarbeiten unter der Woche stattfinden, habe man nicht vermeiden können, sagt die SBB.

Zu sehen ist eine Baustelle an den Geleisen in der Nacht. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Gleisbauteams arbeiten auch in der Nacht. Keystone (Symbolbild)

«Die Planung einer Baustelle an den Gleisen ist immer eine aufwendige Sache», sagt Franziska Frey, Sprecherin der SBB. «Es gilt, zahlreichen Ansprüchen gerecht zu werden.»

Den Pendlern wird die SBB mit den Bauarbeiten zwischen Rubigen und Münsingen nicht wirklich gerecht: Zu den Nebenverkehrszeiten fällt jeder zweite Zug aus, auch wer in Regional- und Fernverkehrszügen reist, muss mit einer Verspätung von acht Minuten rechnen.

Schotter und Gleise werden erneuert

«Es ging nicht anders», sagt Franziska Frey. «Hätten wir die Bauarbeiten auf das Wochenende beschränkt, wären acht Wochenenden angefallen. Das ist zu lang.» Zudem wäre es für die Bauarbeiter zu mühsam gewesen, die Baustelle nach den Arbeiten am Wochenende wieder freizuräumen.

Die Strecke zwischen Thun und Bern gehört zu den am meisten befahrenen Zugstrecken der Schweiz. Die Gleise sowie der Schotter unterhalb müssen regelmässig saniert und erneuert werden. In diesem Fall belaufen sich die Kosten auf 3,4 Millionen Franken.