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Legende: Audio Spiez-Thun – die Gründe für die Verspätungen abspielen. Laufzeit 04:17 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 13.02.2019.
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Zugstrecke Thun-Spiez Verspätungen wegen «Dichtestress» – und einem Softwareproblem

Das Teilstück am Thunersee ist eine der meistbefahrenen Bahnlinien der Schweiz. Nicht nur deshalb stockt es zuweilen.

Zwei Intercity-Linien, der Eurocity Mailand-Frankfurt, der Regioexpress der BLS und der internationale Güterverkehr: Sie alle verkehren zwischen Thun und Spiez, zum Teil im Abstand von zwei bis drei Minuten. «Eine kleine Verspätung eines Zuges hat sehr schnell Auswirkungen auf andere Züge, die diesem folgen», sagt BLS-Sprecher Stefan Dauner gegenüber SRF News.

Wir haben zum Teil Zugfolgezeiten von zwei bis drei Minuten.
Autor: Stefan DaunerBLS-Sprecher

Nur ein Beispiel: Gemäss der Internetseite Pünktlichkeit.ch hatten die Züge der SBB in den letzten drei Monaten 33 Mal eine Verspätung von mindestens 20 Minuten. «Der Eurocity von Italien her ist tendenziell eher verspätet, der legt auch grössere Distanzen zurück», so Dauner.

Stadt, Berge und der See

Warum nicht einfach die Strecke Thun-Spiez auf drei oder vier Gleise ausbauen? Das sei schwierig, so Stefan Dauner: «Wir haben links und rechts Stadt- oder Siedlungsgebiet, Berge oder den See», das sei eine enge Geschichte.

Das ist eine enge Geschichte dort.
Autor: Stefan DaunerBLS-Mediensprecher

Zurzeit hat die BLS auch noch ein weiteres Problem, welches Verspätungen und Ausfälle zur Folge hat: ein Softwareproblem bei den «Lötschberger»-Kompositionen. Die Züge von Brig und von Zweisimmen, die in Spiez gekoppelt werden sollten, «erkennen sich nicht», so Stefan Dauner.

Die Züge können also nicht aneinandergehängt werden, ohne dass die Betriebssysteme der Züge neu gestartet werden. Dies dauere aber meistens zu lange, deshalb würden Züge zum Teil verkürzt geführt. Die BLS hofft, dass sich das Problem mit einem Software-Update im April beheben lässt.

(SRF 1, Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30/6:32 Uhr)

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Blum  (michael_blum)
    Der «Dichtestress» ist meines Erachtens das wesentlich kleinere Übel. Gerade zu den klassischen Pendlerzeiten am Morgen und Abend fehlt für mich auch ein Konzept, wie man mit den Reisenden bei einer Kupplungsstörung umgeht. Selbst erlebt:

    Zug um 6.50 kann in Spiez in Richtung Bern nicht losfahren. Gegen 6.53 werden die Reisenden aufgefordert, auf den IC der SBB um 6.54 zu wechseln. Dieser "weiss" aber nichts davon, schliesst die Türen und fährt pünktlich los.
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  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Die BLS geht mir gerade gewaltig auf die Nerven. Der Kanton Bern tut gut daran, der Leitung endlich genau auf die Finger zu schauen und auch dort Konsequenzen einzufordern. Der Lötschberger ist nicht erst seit ein paar Tagen in Betrieb, das Softwareproblem besteht seit langer Zeit!
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  • Kommentar von Marco Gehri  (Marco Gehri)
    Jaja, der Lötschberger und die Softwareprobleme/Kupplungsprobleme... Seit 2008 ein Dauerproblem!
    Kann ja nicht sein, dass man 11 Jahre auf eine neue Software warten muss! Für mich sehr unglaubwürdig von der BLS. Es vergeht praktisch keine Woche, ohne grössere Verspätungen beim Lötschberger. Dieser Zug gehört schnellstmöglichast ausrangiert, denn er ist nicht nur unzuverlässig, sondern auch laut und unbequem. Alles in allem eine Zumutung für die zahlenden Kunden!
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    1. Antwort von S. Moser  (123456789)
      Kann ich bestätigen. Das Fahrgestell kommt mit Geschwindigkeiten bis 80 kmh noch klar, darüber leidet der Komfort so, dass der Übername "Schüttelbecher" sich bei den Pendlern fest eingebürgert hat. Der Bericht 'vergisst' darauf hinzuweisen, dass der Zug von Bombardier stammt....
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    2. Antwort von Samuel Röthlisberger  (S.Roethlisberger)
      Herr Moser, die BLS wollte es günstig. PLV stimmt bei Nina/Lötschberger. Mit Bombardier hat das nur am Rand zu tun.
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