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Ein Gerüst vor einem Gebäude.
Legende: Die MuKEn gelten zum Beispiel auch für Gebäudesanierungen. Colourbox
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Bern Freiburg Wallis Zweiter Angriff auf neue Energievorschriften gescheitert

Der bernische Grosse Rat lehnte einen Vorstoss von SVP- und EDU-Grossräten ab, der sich gegen die neuen Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) richtete.

Schon als die Konferenz der kantonalen Energiedirektoren im Januar dieses Jahres die neuen Vorschriften vorstellte, protestierte der Schweizerische Hauseigentümerverband.

Am Donnerstag kritisierte auch Peter Brand, SVP-Grossrat und Präsident des kantonalen Hauseigentümerverbands, die Vorschriften. Der Kanton Bern habe ein fortschrittliches Energiegesetz, sagte Brand im Rathaus, es brauche nun einen Marschhalt.

Umsetzung bis 2018

Mit-Motionär Stefan Oester (EDU) sagte, Hauseigentümer sollten freiwillig handeln können, ohne Zwang – er selber habe schon lange eine Solaranlage auf dem Dach. Eine Mehrheit aus Links-Grün und der Mitte fand aber, die neuen Mustervorschriften harmonisierten lediglich die verschiedenen kantonalen Vorschriften.

Die MuKEn schreiben etwa vor, dass bei Altbauten künftig zehn Prozent der verbrauchten Energie durch erneuerbare Energien kompensiert werden müssen. Die Kantone haben bis 2018 Zeit, die MuKEn zu übernehmen.

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