Zweiter Runder Tisch Berner Nachtleben: Es geht vorwärts

Am Montagabend traffen sich im Berner Rathaus Politiker, Vertreter aus der Club- und Barszene sowie weitere Betroffene zur zweiten Gesprächsrunde über das Berner Nachtleben. Man war sich einig, es braucht noch Arbeit.

Blick auf die Demonstration «Tanz dich frei 2.0» Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im letzten Sommer demonstrierten über 10'000 Meschen in Bern mit einer Strassenparty für mehr Nachtleben. Keystone

Der Tenor nach dem Gespräch war positiv. «Wir hatten eine gute Diskussion», erzählt Thomas Berger vom Verein Pro Nachtleben Bern. «Wir haben über das Angbot für Unter-20jährige, über den Kulturbegriff und über Prävention gesprochen.» Diese Themen wolle man jetzt in Arbeitsgruppen weiter vertiefen.

Ein erster Entwurf eines Nachtlebenkonzepts hatte letztes Jahr für Kritik bei den Nachtschwärmern gesorgt. «Wir haben zuviel von Sicherheit und Littering gesprochen», meint der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät. «Heute sind wir auf einem guten Weg.»

Wenn alles glatt laufe, käme das angepasste Nachtlebenkonzept noch vor den Sommerferien, erklärt Tschäppät weiter.