Zweitwohnungen: Kanton Bern einverstanden

Für die Berner Regierung erfüllt der Vorschlag des Bundesrates die Ziele der Zweitwohnungsinitiative. Aber es brauche auch Rechtssicherheit für bestehende Wohnungen. Und vermietete Wohnungen sollen nicht als Zweitwohnung gelten.

Ein Schild, welches freie Ferienwohnungen anzeigt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ist eine vermietete Ferienwohnung eine Zweitwohnung? Nein, sagt die Berner Regierung. Keystone

Für die Berner Regierung ist es zwingend, dass für bestehende Zweitwohnungen die Besitzstandgarantie gilt und diese auch zum Beispiel energietechnisch saniert werden können. Bewirtschaftete Ferienwohnungen sollen zudem behandelt werden wie ein Hotelbetrieb und nicht als Zweitwohnung gezählt werden.

Dies kann entscheidend sein, ob eine Gemeinde die Grenze von 20 Prozent Zweitwohnungsanteil unter- oder überschreitet. Und das wiederum ist entscheidend, ob noch Zweitwohnungsbau möglich ist. Die Berner Regierung will hier eine praxistaugliche und einigermassen liberale Lösung.

Hilfspaket vom Bund zwingend für die Tourismusregionen

Unverzichtbar ist für die Berner Regierung zudem ein Massnahmenpaket des Bundes bis 2019, um den Tourismus zu fördern und die Folgen der Zweitwohnungsinitiative abzufedern. Damit ist Bern im Einklang mit dem Nachbar Wallis und den Bergkantonen.