Zwischen Thun und Luzern hat der Luchsbestand zugenommen

Insgesamt 21 Tiere sind im Winter 2015/16 in die Fotofalle getappt. Das sind vier mehr als noch drei Jahre vorher. Das untersuchte Gebiet umfasst 951 Quadratkilometer und erstreckt sich vom Thunersee bis nach Luzern.

Ein Luchs in freier Wildbahn. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In der Zentralschweiz sind mehr Luchse gezählt worden. Keystone

Im Gebiet zwischen Luzern und Thunersee ist der Luchsbestand in den vergangenen drei Jahren leicht angestiegen. Das zeigt die zweite mit Hilfe von Fotofallen durchgeführte Untersuchung in diesem Gebiet namens «Zentralschweiz-West».

Während im Winter 2012/13 zwölf Luchse mit fünf Jungtieren erfasst wurden, waren es im vergangenen Winter 16 ausgewachsene Tiere und ebenfalls fünf Jungtiere. Das teilten die Jagdverwaltungen der Kantone Bern, Luzern, Obwalden und Nidwalden am Mittwoch mit.

Aufgrund dieser Beobachtungen schätzen die Fachleute, dass im genannten Gebiet derzeit pro 100 Quadratkilometer geeignetem Lebensraum 2,09 Luchse leben.

Durchgeführt hat die Untersuchung die Koordinationsstelle für Raubtierökologie und Wildtiermanagement (KORA).

Das Gebiet «Zentralschweiz-West» reicht von der Stadt Luzern über den Sarner- und Lungerersee und den Brünig zum Brienzer- und Thunersee sowie nach Steffisburg, Schangnau und Wiggen.

Sendung zu diesem Artikel

  • SRF 1 01.09.2016 20:05

    DOK
    Die Rückkehr der grossen Raubtiere

    01.09.2016 20:05

    Wolf, Luchs und Bär: Vor rund 150 Jahren aus unseren Landschaften hinaus gedrängt und ausgerottet. Jetzt sind sie wieder da und sorgen für Kontroversen.