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Legende: Audio In Zuoz sollen Romanen und nicht Romanen gemeinsam feiern. abspielen. Laufzeit 03:55 Minuten.
Aus Regionaljournal Graubünden vom 20.02.2019.
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100 Jahre Lia Rumantscha «Das Ziel der Feier muss ein Bekenntnis zum Romanischen sein»

Rätoromaninnen und Rätoromanen in Graubünden und der ganzen Schweiz haben im Sommer einen wichtigen Termin: Die Sprach- und Kulturförderin Lia Rumantscha feiert im August in Zuoz im Engadin ihr 100-jähriges Bestehen.

Zahlreiche Veranstaltungen

Vom 1. bis 18. August lädt die Lia Rumantscha zu zahlreichen Veranstaltungen, welche die romanische Sprache und Kultur thematisieren. Den Höhepunkt bildet das Theaterstück «Tredeschin Retg». Es erzählt die Geschichte eines 13. Sohnes, der auszog, um in fernen Ländern das grosse Glück zu suchen. Das traditionelle Märchen soll auf eine zeitgenössische Art interpretiert werden.

Ein Bekenntnis gefordert

Johannes Flury, der Präsident der Lia Rumantscha betonte im Hinblick auf die Festivitäten im Sommer: «Wir möchten zeigen, dass die Schweiz etwas verlieren würde, wenn es das Rätoromanische nicht mehr gäbe».

«Wir möchten zeigen, dass die Schweiz etwas verlieren würde, wenn es das Rätoromanische nicht mehr gäbe».
Autor: Johannes FlruyPräsident Lia Rumantscha

Weiter betont der Präsident, dass dieses Fest zu einem Bekenntnis führen müsse. «Erstens müssen sich die Romanen untereinander bekennen. Und zweitens braucht es ein Bekenntnis von allen anderen Regionen der Schweiz zur Rumantschia». Die romanische Sprachminderheit sei ein Teil der Schweiz, und dies müsse man den Menschen bewusster machen, findet Flury.

«Erstens müssen sich die Romanen untereinander bekennen. Und zweitens, braucht es ein Bekenntnis von allen anderen Regionen der Schweiz zur Rumantschia».
Autor: Johannes FlruyPräsident Lia Rumantscha

Solidarität der Kantone gross

975'000 Franken beträgt das Budget für das Festival in Zuoz. Zur Finanzierung beitragen werden der Kanton Graubünden, der Bund, Sponsoren sowie weitere Kantone. Sämtliche Kantone seien angeschrieben worden, sagte Flury. Das Echo sei sehr erfreulich gewesen. Bis jetzt am meisten Geld, 15'000 Franken, hat das Tessin beigesteuert.

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