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Waldbrände Graubünden 130 Hektaren Schutzwald verbrannt

Sowohl im Misox als auch im Calancatal breitet sich das Feuer nicht mehr aus, dies meldet die Bündner Kantonspolizei am Freitag. Ausgebrochen war der grosse Waldbrand am Dienstag. Später griffen die Flammen ins Calancatal über. Zeitweise war die San Bernardino-Achse unterbrochen.

Legende: Video «Kampf gegen Waldbrand» abspielen. Laufzeit 3:34 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 30.12.2016.

Insgesamt über 130 Hektaren Schutzwald zerstörte die Feuersbrunst. Zeitweise war die San Bernardino-Achse unterbrochen. Sowohl die A13 als auch die Kantonsstrasse im Misox mussten wegen Steinschlag-Gefahr vorübergehend komplett gesperrt werden. Personen wurden nicht verletzt. Auch Gebäudeschäden gab es keine, obschon sich die Flammen im Calancatal den Häusern zeitweise bis auf 50 Metern genähert hatten.

Zivile Helikopter in der Leventina

Am Brandort bei Chironico/TI in der Leventina waren am Freitag noch 52 Feuerwehrleute im Einsatz. Unterstützt wurden sie von zwei zivilen Helikoptern. Es müssten immer noch Brandherde gelöscht werden, sagte der Sprecher. Die Arbeiten dauerten voraussichtlich noch bis Samstag, die Situation sei unter Kontrolle. Die Schweizer Luftwaffe bestätigte dies in ihrer Mitteilung. Die Armee-Helikopter hätten abgezogen werden können.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Joel Busch (Joel)
    Ist Schutzwald Wald der unter Naturschutz steht oder Wald der dem Schutz vor Lawinen dient? Beide Szenarien sind natürlich unschön, aber wenn es Zweiteres ist, würde much interessieren was da die Massnahmen sein können die ergriffen werden. Kann man künstliche Schutzstrukturen bauen, zumindest bis der Wald die Chance hat nachzuwachsen?
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