Zum Inhalt springen
Inhalt

Graubünden Anfang Jahr ziehen die Flüchtlinge in Laax ein

Die letzte hängige Beschwerde im Streit um das Hotel Rustico in Laax hat keine aufschiebende Wirkung. Das entscheidet das Bündner Verwaltungsgericht. Der Weg für das dringend benötigte Asylzentrum ist also frei.

Das Hotel Rustico.
Legende: Bereits im Januar sollen im Hotel Rustico Flüchtlinge einziehen. Keystone

Erstmals nennt die Bündner Regierung einen Termin für die Eröffnung des Asylzentrums im ehemaligen Hotel Rustico in Laax: Ende Januar, spätestens aber im Februar sollen die Flüchtlinge in Laax einziehen. Das sagt Regierungsrat Christian Rathgeb gegenüber der Sendung «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF.

Die Gemeinde hatte sich lange gegen das Asylzentrum gewehrt. Im September wies das Bundesgericht eine Beschwerde der Gemeinde Laax ab.

Nach diesem Urteil erteilte die Gemeinde eine Baubewilligung, die notwendig ist, um das ehemalige Hotel künftig als Asylunterkunft umzunutzen. Eine Beschwerde von Stockwerkeigentümern in unmittelbarer Nachbarschaft ist zwar noch beim Verwaltungsgericht hängig, hat aber keine aufschiebende Wirkung, wie das Gericht nun entscheidet.

Der zwischen der Hotelbesitzerin und dem Kanton vereinbarte Mietbeginn war der 1. Juli 2013. Doch die Gemeinde schaffte es, das Asylzentrum immer wieder zu verhindern. Dies brachte den Kanton Graubünden in Schwierigkeiten. Wegen des Platzmangels eröffnete er provisorisch zwei neue Unterkünfte in Chur und Davos.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Manch ein Bürger dieses Landes wünschte sich auch eine solche Unterkunft u.die totale Fürsorge.Wir hielten uns in unsrer Familie immer daran,zuerst die eigenen Familienmitglieder zu umsorgen,damit sie sich selber lieben lernen+entfalten konnten. Erst dann sind Menschen fähig,andere zu berücksichtigen.Heute läufts andersrum. Bürger werden für Fremde aus ihren Wohnungen gejagt,finanziell ausgebeutet,ihr Eigentum entwertet u. zur Verleugnung ihrer eigenen Kultur genötigt.Das bleibt nicht folgenlos!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Hören Sie doch auf mit dem tendenziösen Gesülze. Das Rustico war ein Hotel, dass nicht mehr rentierte, da wurden keine Einheimische verjagt. Die Schweiz hat mit der Aufnahme von an Leib und Leben bedrohter Menschen eine uralte Tradition, die, hoffe ich, auch von nationalkonservativen Kreisen nicht in frage gestellt wird.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen