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Das strengste Polizeigesetz der Schweiz wird gelockert
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 10.07.2019.
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Anstossen in Chur Das nächtliche Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen soll fallen

Trinken verboten nach Mitternacht! Seit 2008 hat Chur das «strengste Polizeigesetz der Schweiz». Das soll sich ändern.

2008 war die Angst gross, dass sich Jugendliche mitten in der Nacht in aller Öffentlichkeit auf Churer Plätzen und Strassen betrinken. Damals in Mode waren Botéllons – spontan via Social Media organisierte Feste auf öffentlichen Plätzen.

Die Churer Politik griff zum Verbot: Wer seither wischen 00:30 und 07:00 zum Beispiel ein Bier auf einer Parkbank trinkt, muss eine Busse bezahlen.

Doch der Gesetzesartikel zeigte wenig Wirkung, ja schadete dem Image von Chur, wie die BDP 2016 festhielt. Vor zwei Jahren entschieden Parlament und Stadtrat den Artikel wieder zu kippen. Jetzt hat der Stadtrat den Entwurf für ein «liberaleres Polizeigesetz» publiziert. Das Alkoholverbot soll fallen.

Arbeiten in der Nacht erlaubt

Mit dem angepassten Polizeigesetz soll neu auch eine Regelung festgeschrieben werden, die Prostituierte betrifft. Seit einigen Jahren gilt in Chur, dass diese nur von zehn Uhr Abends bis morgens um sechs auf dem Strassenstrich arbeiten dürfen. Faktisch ändert sich also nichts, neu gibt es jedoch eine gesetzliche Grundlage für die Arbeitszeitbeschränkung.

Interessierte können zum überarbeiteten Polizeigesetz bis im September Stellung nehmen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Was sich bewährt hat sollte man nicht ändern. Wen das Gesetz aufgelöst wird, werden bald die ersten Lärmbelästigungen auftreten. Von den jungen Menschen ganz zu schweigen, es wird noch mehr und viel länger getrunken und das ist ja nicht gerade Gesundheitsförderlich. Muss denn die halbe Nacht lang Lärm erzeugt werden?
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