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Arosa Bärenland Zwei Bären ziehen kurzfristig um

Legende: Audio Und plötzlich ging es schnell abspielen. Laufzeit 00:26 Minuten.
00:26 min, aus Regionaljournal Graubünden vom 18.01.2019.

Seit einigen Monaten lebt ein ehemaliger Zirkusbär aus Serbien im Bärenland Arosa. Nun erhält er Gesellschaft: die Tierschutzorganisation vier Pfoten konnte zwei Bären aus einem Restaurant in Albanien übernehmen.

«Die Bedingung des Besitzers ist, dass die Bären noch im Januar abtransportiert werden», so der Aroser Tourismusdirektor Pascal Jenny. Kurzfristig wurde dafür das nötige Personal einberufen, eigentlich läuft der Betrieb im Bärenland derzeit auf Sparflamme.

Noch unklar ist, wie die Bären auf den Transport mitten im Winter reagieren, so Jenny weiter: «In den ersten Tagen müssen die Pfleger sie im Innnengehege genau beobachten. Im Idealfall treten sie noch zur Winterruhe an.»

Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass sich Napa in seiner Winterruhe von all dem kaum stören lässt.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Einen grossen Dank an vier Pfoten". In Albanien leben heutzutage nur noch ungefähr 200 Bären in freier Wildbahn. Sie waren in den Wäldern des Kosovo oder Albaniens geboren und von Tierhändlern ihrer Mutter brutal entrissen worden. Als Restaurant-Bären sollten sie ihren Besitzern mehr Kundschaft und damit Profit bringen. Sie hatten keinerlei Auslauf, kein Wasser zum Baden und kaum Schatten. Diese Bären haben ihr Leben lang unvorstellbar gelitten in ihren engen Käfigen.
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    1. Antwort von Abel Emini (Abel Emini)
      Finde es Schade das die beiden nicht in den Bärenpark bei Prishtina gehen können. Die albanische Bevölkerung muss sich von dieser ProfitIdee der Bären lösen, Mensch und Bären lebten immer nebeneinander. Ich hoffe das der albanische Staat endlich reagiert und weitere Gebiete in den albanischen Alpen zum Nationalpark erklärt und diese auch vor der Abholzung und illegaler Bebauung schützt. Aktuell sind 6,89 % der Staatsfläche Nationalpark.
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