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Graubünden «Asylbewerber in Touristenzentren sind kein Problem»

Die Bündner Tourismusregion rund um Laax verträgt kein zweites Asylzentrum. Dieser Ansicht ist Reto Gurtner, prominenter Touristiker und Chef der Weissen Arena, wie mehrere Medien berichteten. Die Bündner Regierung wehrt sich: Man habe in Davos und auf der Lenzerheide positive Erfahrungen gemacht.

Legende: Video «Steuer-Boykott gegen geplantes Asylzentrum» abspielen. Laufzeit 3:08 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 16.01.2013.

Reto Gurtner, Chef der Weissen Arena sorgt für Schlagzeilen. Er wehrt sich gegen ein geplantes Asylheim in Laax. Dies schade dem Tourismus und mindere den Wert der Ferienwohnungen.

Wenn der Kanton nicht einlenke, so Gurtner, sollten die Betroffenen darauf verzichten Steuern einzuzahlen. Der Bündner Regierungsrat Christian Rathgeb widerspricht Gurtner: «Wir haben in Davos und auf der Lenzerheide bisher gute Erfahrungen gemacht.» Auch dort gebe es Asylzentren, auf den Tourismus hätten sie sich aber nicht negativ ausgewirkt.

Die Bündner Regierung, so Rathgeb weiter, halte an ihren Plänen fest. Die Eröffnung des Transitzentrums ist für Sommer 2013 geplant. Im ehemaligen Hotel können bis zu 100 Personen wohnen.

1 Kommentar

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  • Kommentar von M Jaeger, Wildwil
    Warum kann man diese Leute nicht auf dem Bundesplatz in Wohn-Containern unterbringen? Stören sie da evt genau die Politiker die sie unbedingt in die Schweiz holen wollen. Den ländlichen Gegenden wird alles weggenommen, von den Ämtern über die Spitäler bis zu der Bauindustrie. Aber die Asylanten sollen sie dann bitteschön aufnehmen. Deswegen nochmal: In Wohncontainer auf den Bundesplatz, der Platz ist soweiso nicht effizient genützt
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