Aufbruch als touristische Message für die Surselva

«Aufbruch im Dorf». Mit diesem Motto hat der Verlag Hochparterre ein Heft über die Surselva gemacht. Der Auftrag kommt von «Surselva Tourismus». Die Touristiker wollen damit die Lethargie nach Olympia hinter sich lassen.

Ortstafel von Valendas. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Valendas: Der Ort gilt als Vorzeigebeispiel in Sachen Aufbruch. srf

Im Auftrag von «Surselva Tourismus» hat Köbi Gantenbein das Heft «Surselva: Aufbruch im Dorf» realisiert. Dies ist kein Zufall. Der Chefredaktor des Verlages Hochparterre gilt als grosser Kritiker von olympischen Spielen in Graubünden. Er hat sich immer wieder pointiert gegen die Spiele ausgesprochen.

Graubünden habe andere Trümpfe, könne mit Natur, Kultur, Architektur und viel Geschichte auftrumpfen. Nicht nur «lafern» sondern auch liefern, hätten ihm die Touristiker nach der Abstimmung zu verstehen gegeben, sagt Gantenbein im «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF.

Also hat er sich für das Themenheft auf die Suche von spannenden Projekten im Tal gemacht. Er habe ein Labor gefunden, welches zeige, wie Dorflandschaften im Berggegebiet entwickelt werden können. Da geht es um ein Baumemorandum in Disentis, um Sumvitger welche für Tempo 30 kämpfen und einmal mehr wird Valendas als Paradebeispiel für Aufbruch dargestellt.

Dies ist ganz im Sinne von Tourismusdirektor Roland Huber. Es sagt, das Wort «Aufbruch» sei keine leere Hülle. «In den letzten Monaten haben wir viel gemacht, Aufbruch ist zu spüren in der Region». Unter anderem spricht er die Tourismusfinanzierung an. Diese sei auf gutem Weg.