Ausbaupläne bei den Bergbahnen Klosters-Madrisa

Weil das Geschäft der Bergbahnen Klosters-Madrisa schon seit längerer Zeit schlecht läuft, fehlt das Geld für Investitionen. Nun wollen die Bergbahnen insgesamt 12,5 Millionen Franken für eine neue Sesselbahn und Beschneiungsanlagen investieren. Geld soll auch von der Gemeinde kommen.

Blick aus einer Kabine auf das Skigebiet Madrisa oberhalb Klosters. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Gemeinde will neue Aktien der Bergbahnen Klosters-Madrisa zeichnen. Keystone

Der Gemeindevorstand schlägt vor, für rund zwei Millionen Franken neue Aktien zu zeichnen. Gleichzeitig sollen jene Aktien, welche die Gemeinde heute schon besitzt, nur noch einen Zehntel wert haben, also statt 2 Millionen nur noch 200'000 Franken.

Dieser Vorschlag wird nun vom Gemeindeparlament diskutiert, notwendig ist auch eine Volksabstimmung. Im Bericht zur Vorlage heisst es weiter, dass auch Private und Banken als Geldgeber auftreten würden.

Laut Verwaltungsratspräsident Roger Kunz will die private Investorengruppe, die einen grossen Teil der Aktien hält, insgesamt vier Millionen Franken investieren. Bei einem Ja der Gemeinde seien zwei Drittel der notwendigen Summe gesichert.