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Zwei minderjährige Asylsuchende sitzen an einem Tisch.
Legende: Lernen für eine bessere Zukunft. SRF
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Graubünden Ausschlafen, Deutsch lernen und auf eine bessere Zukunft hoffen

Seit einem halben Jahr sind im Asylzentrum von Davos 20 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht. Die sogenannten UMAs lernen Deutsch und Mathematik. Und sie haben viel Zeit um zu träumen, von einem besseren Leben im Land ihrer Träume.

Kriege, Diktaturen, Not: Oft sind die Schwächsten, Kinder und Jugendliche, Opfer von Konflikten rund um den Globus. Auf der Suche nach einem besseren Leben flüchten sie um die halbe Welt, auch in die Schweiz. Ohne Eltern und noch minderjährig kommen sie hier an.

Audio
Von Afganistan und Eritrea nach Davos (12.05.2015)
05:45 min
abspielen. Laufzeit 05:45 Minuten.

Wie andere Flüchtlinge werden auch sie auf die Kantone verteilt. In Graubünden werden 20 UMAs (unbegleitete minderjährige Asylsuchende) betreut. Dies ist eine neue Herausforderung für das Amt für Migration und Zivilrecht. Da diese Jugendlichen Chancen auf eine Aufenthaltsbewilligung haben, sollen sie auch auf ein Leben in der Schweiz vorbereitet werden.

Mehr Begleitung

Die unter 16-Jährigen besuchen die heiminterne Schule in Davos. Für die älteren Jugendlichen besteht diese Möglichkeit nicht mehr. Sie reisen daher viermal in der Woche nach Cazis. An der Klosterschule St.Catharina lernen sie Deutsch und Mathematik.

Die Jugendlichen hätten trotzdem viel Freizeit, sagt Michèle Stephani, die Leiterin des Asylzentrums in Davos gegenüber Radio SRF. «Viele dieser Jungen sind überfordert mit den Freiheiten, die sie haben».

Um dieses Problem anzugehen, wurde ein Sozialpädagoge angestellt. Doch die Chemie habe nicht gestimmt. Darum sei er wieder gegangen, sagen die Behörden. Neu soll eine Sozialpädagogin mit einer 60 Prozent Anstellung einen Teil der Betreuung übernehmen. Zusätzlich werde man jetzt noch eine Betreuungsperson im 70 Prozent Pensum einstellen, heisst es beim Amt für Migration und Zivilrecht. Mit diesen Massnahmen soll die Begleitung der jungen Leute optimiert werden.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von A.Käser , Zürich
    Sagt alles; katholische Schulen! Genau,aus dieser (religiös-dick-kapitalistischen) Richtung weht der Wind! Frechheit und Anmassung sondergleichen! Das soll Religion sein? Ein ganzes Volk schädigen und gegeneinander aufhetzen? Es reicht nicht,dass genau diese Institutionen ihre Intrigenspielchen in den Herkunftsländer der Flüchtlinge inszenieren.Nein,auch bei uns sieht sich diese Institution als Herrsche über Leben und Tod.Wie lange lassen sich die Menschen dies noch gefallen?
  • Kommentar von Peter Maurer , ZH
    Alles nett gemeint, aber total falsch! Erstens will diese Leute hier niemand haben, also warum Deutsch lernen? Die müssen unser Land so schnell wie möglich verlassen! Zweitens, wenn ich nach Davos fahre für schönen Bergurlaub und dann da auch noch das sehen muss, was man mir hier unten in allen Städten ungefragt vor die Nase setzt, dann fahre ich nicht mehr nach Davos! Drittens, Betreuer und Raum, werden einfach stinkfrech von den Steuern der Allgemeinheit bezahlt! Asylquatsch 7,5 Milliarden/J.