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Graubünden Autobahnausfahrt statt St. Luzibrücke

Nach dem erneuten Nein des Bundesrats zur St. Luzibrücke oberhalb von Chur ist der Stadtpräsident Urs Marti enttäuscht. Man wolle sich zwar noch für Unterstützung aus Bern einsetzen aber es seien auch neue Ideen gefragt. Urs Marti will, dass sich der Bund an einer dritten Autobahnausfahrt beteiligt.

Rund 400 Meter lang und 58 Millionen Franken teuer wäre die neue Brücke hoch über der Plessur. Sie würde die Schanfiggerstrasse mit der Strasse nach Lenzerheide verbinden.

Am meisten würde die Stadt Chur vom Bau profitieren. Nach dem Signal aus Bern, ist der Stadtpräsident enttäuscht. Urs Marti will sich allerdings nochmals für die Brücke einsetzen, doch es werde sehr schwierig, sagt er.

«Möglicherweise ist das Nein aus Bern auch eine Chance», sagt Urs Marti. Vielleicht sollte man sich neue Ideen überlegen. Urs Marti schlägt eine dritte Autobahnausfahrt für Chur vor. So würde die Innenstadt auch vom Verkehr entlastet.

Dieses Projekt hätte möglicherweise grössere Chancen vom Bundesrat unterstützt zu werden.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von S. Zulauf, Chur
    Ich bin der Meinung, dass die St.Luzi-Brücke eine sinnvollere Lösung als eine dritte Churer Autobahnausfahrt ist. Jedoch ist auch diese Brücke meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig und erst noch hässlich
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  • Kommentar von Albert Planta, Chur
    Auch ich bin der Meinung, dass nur die St.Luzibrücke eine sinnvolle Lösung des Verkehrsproblems Richtung Arosa ist. Leider wurde hier nicht skiziert, wo der Verkehr bei der Variante Marti durchfliessen soll. Früher hätte man vom Haldenhüttli Richtung Masans eine Verbindungsstrasse realisieren können, heute ist jedoch dazu zuviel verbaut.
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  • Kommentar von Christoph Sievers, Tödistrasse 3, 8810 Horgen
    Die Brücke macht Sinn; Autofahrer mit Ziel Arosa (360 Kurven) wissen es. Wie das Beispiel der Ganterbrücke am Simplon zeigt, können Brücken mit eleganter Konstruktion Verkehrswege verbessern. Der Reporter bemerkt richtig, dass eine echte Entlastung der Wohnquartiere der Stadt Chur und der Schanfigger Strasse resultieren. Das Projekt verdient die nationale Unterstützung und den Bundeskredit auch aufgrund der Talfusion und deren Verbesserung politischer Strukturen. Christoph Sievers, VivArosa
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