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Herzog und de Meuron sollen Autobahnkirche bauen
Aus Schweiz aktuell vom 19.02.2020.
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Basler Architekten bauen Erste Autobahnkirche: Rohbau bis Ende 2022

Die erste Autobahnkirche in der Schweiz soll an der Autostrasse A13 in Andeer im Kanton Graubünden zu stehen kommen. Bauen will sie das Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron.

Die überirdische Kirche.
Legende: Die Autobahnkirche besteht aus einer oberirdischen Kirche, welche mit einem unterirdischen Raum verbunden ist. VISUALISIERUNG HERZOG & DE MEURON

Das Vorprojekt zur Autobahnkirche an der San Bernardino-Route wurde im Bergdorf Andeer vorgestellt. Es besteht im Wesentlichen aus einer von weitem sichtbaren oberirdischen Kirche, welche mit einer unterirdischen Raumsequenz verbunden ist. Die beiden Landeskirchen unterstützen das Projekt.

An der A13 auf einem Hügel in Andeer

Im Gegensatz zum benachbarten Ausland - in Deutschland gibt es 46 - kennt die Schweiz keine Autobahnkirchen. Das einzige spirituelle Gebäude an einer Schweizer Autobahn ist eine Autobahnkapelle, die sich in Erstfeld im Kanton Uri an der A2 befindet.

Die unterirdische Raumsequenz - lichtdurchflutet.
Legende: Das Projekt präsentiert eine unterirdische Raumsequenz. VISUALISIERUNG HERZOG & DE MEURON

Die erste Schweizer Autobahnkirche in Graubünden soll gut sichtbar auf einem an die A13 angrenzenden Hügel in Andeer ihren Platz haben. Erreicht werden soll sie nach einem kurzen Spaziergang. Hinter dem Projekt steht die Interessengemeinschaft (IG) Autobahnkirche Andeer - Val Schons. Sie erhoffe sich von diesem aussergewöhnlichen Vorhaben eine raschere Verbesserung der Anschlusssituation, heisst es.

Rohbau bis Ende 2022

Die Finanzierung dieses für die Region Viamala einmaligen Projektes soll auf privater Basis erfolgen. Die gespendeten Mittel sollen in eine Stiftung fliessen, deren alleiniger Zweck die Errichtung und der Betrieb der Autobahnkirche ist.

Die unterirdische Raumsequenz - lichtdurchflutet.
Legende: Die Finanzierung der ersten Autobahnkirche der Schweiz in Andeer soll auf privater Basis erfolgen. VISUALISIERUNG HERZOG & DE MEURON

Den Rohbau wollen die Initianten bis Ende 2022 fertiggestellt haben. Dies ist dann auch das Jubiläumsjahr der «Commercialstrasse in Thusis», einem bedeutenden Ereignis im Zusammenhang mit der Transit‐ und Säumergeschichte der Region.

Regionaljournal Graubünden, 17:30 Uhr; sda/kelk

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Patrick T. Arn  (Patgr)
    Kirchen bauen obwohl es Kirchen gibt, die nicht mehr besucht werden, für mich etwas unverständlich - Architektur hin oder her.
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  • Kommentar von Christian Baumann  (Christian Baumann)
    Gute Architektur in grandioser Landschaft. Einfach KEIN Marché / Mövenpick / IBIS oder Shell in Sichtweite platzieren.
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  • Kommentar von Lothar Drack  (samSok)
    Der Artikel wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Was heisst das, wenn man sich „von diesem aussergewöhnlichen Vorhaben eine raschere Verbesserung der Anschlusssituation“ erhofft? Anschluss der A13 an den Alpentransit? Anschluss der Region an die Weltreligionen?
    Und: Wann ist’s eine Kirche, wann eine Kapelle? Die „Autobahnkapelle“ in Uri wird hingegen „Ort der Besinnung“ genannt, 1998 eingeweiht. Die erste Autobahnkapelle steht aber am Lopper in Nidwalden, 1964 eingeweiht.
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    1. Antwort von Christian Baumann  (Christian Baumann)
      Ein fest angestellter Seelsorger macht eine Kapelle zur Kirche. In einer Wallfahrtskirche betreut ein fest angestellter Seelsorger eine sich ständig auswechselnde Gemeinde. Andeer ist kein Wallfahrtsort. Die Überschrift des Artikels ist unglücklich gewählt.
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    2. Antwort von Lothar Drack  (samSok)
      Danke für die Antwort/Ergänzung, Herr Baumann. Der architektonisch ebenfalls interessante, völlig anders gelagerte Kubus in Uri will nicht mal Kapelle sein, und steht im Bannkreis der Raststätte in Richtung Nord.
      Vielleicht ist ein Seelsorger in Andeer vorgesehen? Eine weitere offene Frage.
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