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1.2 Prozent der Wohnungen in Chur sind leer - das ist ein verhältnismässig tiefer Wert
Aus Regionaljournal Graubünden vom 30.01.2020.
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Bauboom Der Wohnungsmarkt in Chur ist gesund – noch

In den letzten Jahren sind in Chur mehrere hundert Wohnungen gebaut worden und es stehen weitere Grossüberbauungen an.

In den nächsten Jahren werden hunderte von neuen Wohnungen auf den Markt gespült. Im Projekt Cadonau bei der Klinik Waldhaus entstehen 100 neue Wohnungen. Der bereits begonnene Bau des Hof Masans: Mehr als 100 Wohnungen. Die Grossüberbauung Kleinbruggen am Stadtrand: 400 Wohnungen im Endausbau.

«Auf der einen Seite ist es schön, wenn in Chur eine Entwicklung stattfindet», sagt der Churer Bauvorsteher Tom Leibundgut. «Auf der andern Seite fragt man sich, wenn man das Volumen anschaut, wann kippt das, wann geht es nicht mehr auf?»

Wann kippt das, wann geht es nicht mehr auf?
Autor: Tom LeibundgutChurer Bauvorsteher

Beim Immobilienberatungsunternehmen Wüest Partner heisst es, man habe in den letzten Jahren zwar einen Anstieg von leeren Wohnungen in Chur festgestellt. Trotzdem habe Chur mit einer Leerwohnungsziffer von rund 1,2 Prozent noch immer einen unterdurchschnittlichen Leerwohnungsbestand. «Angebot und Nachfrage sind in etwa im Gleichgewicht», bilanziert Robert Weinert, Immobilienexperte bei Wüest Partner.

Unterdurchschnittlicher Leerwohnungsbestand

Robert Weinert rechne damit, dass die Leerständen im nächsten Jahr noch ansteigen werden. «Etwas mag der Markt aber noch verkraften», sagt Weinert. «Mittelfristig müsste aber irgendwann die Neubautätigkeit zurückgehen.»

Chur hat noch immer einen unterdurchschnittlichen Leerwohnungsbestand.
Autor: Robert WeinertImmobilienexperte bei Wüst Partner

Eine zu hohe Leerstandziffer führe dazu, dass Vermieter auf Vorrat gebaute Wohnungen nicht mehr so leicht loswürden, sagt Weinert. Noch sei man aber, gerade auch in der Region Chur, entfernt von solchen Zuständen.

Tiefzinsumfeld als treibende Kraft

Dass in Chur so viel gebaut wird, habe zum einen mit dem zurzeit gut funktionierenden Markt zu tun, sagt Immobilienexperte Weinert. «Zum andern ist auch hier das aktuelle Tiefzinsumfeld ein Treiber der Bautätigkeit.»

Im Vergleich zu vielen Anlagemodellen gebe es bei Immobilien immer noch höhere Renditen.

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