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Graubünden Baulandreserven als grosse Herausforderung für Graubünden

Das neue eidgenössische Raumplanungsgesetz zwingt die Kantone, ihre Richtpläne anzupassen. Ziel ist es, das Bauland effizienter zu nutzen. Da in vielen Gemeinden die Bauzonen zu gross dimensioniert sind, sollen diese zurück gezont werden. Der Entwurf des Richtplans geht nun in die Vernehmlassung.

Einfamilienhaus
Legende: Bauzonen in Graubünden sollen dorthin «verschoben» werden, wo sie gebraucht werden. Keystone

In den «Boomregionen» des Kantons hat es zu wenig Bauland, in den eher abgelegenen Talschaften mit wenig Wachstumspotential zu viel. Da das neue nationale Raumplanungsgesetz vorsieht, dass die Wohnbauzonen in Graubünden in den nächsten Jahren nicht mehr wachsen, sind neue Ideen gefragt.

Im neuen kantonalen Richtplan soll das Ungleichgewicht zwischen Wachstumsregionen und den übrigen Gemeinden ausgeglichen werden. Gemeinden, die schon lange auf zu viel Bauland sitzen, sollen dieses auszonen.

Auf der andern Seite können dann Gemeinden, die neues Bauland benötigen, entsprechend viel Land einzonen. «So sollen Bauzonen quasi dorthin verschoben werden, wo sie auch tatsächlich benötigt werden», sagt Richard Atzmüller, Chef des Amts für Raumentwicklung.

Wie die Gemeinden auf diese Vorschläge reagieren, zeigt sich in der Vernehmlassung. Interessierte haben nun zwei Monate Zeit, zum Richtplan Stellung zu nehmen.

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