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«Das Ei des Kolumbus gibt es nicht - wir wünschen uns einen Neuanfang», sagt Benno Niggli.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 31.01.2020.
abspielen. Laufzeit 02:16 Minuten.
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BDP Graubünden Auflösen, Fusionieren oder Neustart?

Die BDP Graubünden hat die Mitgliederversammlung verschoben. Zuerst soll die Frage «wie weiter?» geklärt werden.

In Graubünden, dem Geburtsort der BDP, ist die Partei mit Jon Domenic Parolini zwar noch in der Regierung vertreten. Aber sonst sieht es schlecht aus: ein abgewählter Nationalrat, fehlendes Geld und fehlende Köpfe. Die Krise ist so gross, dass die Partei ihre Mitgliederversammlung von nächster Woche verschoben hat. Die Parteileitung will vorgängig abklären, wie und ob es mit der BDP Graubünden überhaupt weitergeht.

Neustart oder Auflösung oder Fusion

Es stehen verschiedene Varianten zur Diskussion. Der Neustart oder die Auflösung sind die Extremvarianten. Der Mittelweg wäre die Fusion mit einer anderen Partei. Die Lösung liegt noch nicht auf dem Tisch.

Schweizweit unter Druck

Die BDP ist auf der politischen Landkarte kaum mehr zu erkennen. Ausser in den Kantonen Glarus und Graubünden zeigt die BDP Auflösungstendenzen.

Die BDP in den Kantonen

Blick von oben auf einen Tisch mit gelben Stimmkarten

Glarus: Die BDP Glarus stellt mit Martin Landolt den Parteipräsidenten. Sie sind im Landrat mit 10 Sitzen vertreten.

Graubünden: Die BDP hat einen Regierungsrat – Jon Domenic Parolini. Ihr Nationalrat Duri Campell wurde abgewählt.

St. Gallen: Die BDP spannt für die Kantonsratswahlen mit der EVP zusammen. Sie hat keine eigene Liste.

Thurgau und beide Appenzell: Die Partei ist verschwindend klein.

Bern: Die BDP würde gerne mit der CVP fusionieren.

Zürich: Die BDP strebt eine Mitte-Allianz an.

Fusion nur Nebenvariante

In Graubünden ist die Fusion mit der CVP nur eine Nebenvariante. Der Grund: Die beiden Parteien sind sich im Bergkanton aus historischen Gründen spinnefeind.

Warten auf die BDP Schweiz

Die Bündner BDP will jetzt warten, was die nationale BDP macht. Von dort kommt zur Zeit aber keine Antwort. Die Schweizerische BDP wolle auch noch zuerst in sich gehen, hat die Parteileitung Anfangs Jahr mitgeteilt. Nicht nur bei der BDP Graubünden scheint es im Moment um alles oder nichts zu gehen.

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