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Blick in die Zukunft St. Moritz will sich (vielleicht) neu erfinden

Bei «St. Moritz 2030» soll die Bevölkerung das Sagen haben. Ein ähnliches Projekt realisierte Zermatt vor vier Jahren.

Mit dem Projekt «St. Moritz 2030» will die Gemeinde mit der Bevölkerung und Gästen Antworten auf die Frage finden, wie sich der Oberengadiner Tourismusort weiterentwickeln soll. Startschuss des Projekts ist heute Dienstag Abend. Während des ganzen Jahres sind weitere öffentliche Veranstaltungen, Workshops und eine Online-Plattform geplant.

Die Inputs der Bevölkerung sollen ab 2019 in die Ortsplanung einfliessen, über die abgestimmt werden muss. Für Gemeindpräsident Sigi Asprion ist es deshalb wichtig, früh den Kontakt mit allen Betroffenen zu suchen, damit diese informiert sind.

Während die Einnahmen gesunken sind, blieben die Ausgaben gleich hoch.
Autor: Sigi AsprionGemeindepräsident St. Moritz

Die Rahmenbedingungen hätten sich in den letzten fünf Jahren besonders in den Tourismusgebieten deutlich geändert, sagt Gemeindepräsident Sigi Asprion: «Während die Einnahmen gesunken sind, blieben die Ausgaben gleich hoch». Konkret, es kommen weniger Touristen nach St. Moritz, Hotelbetten fielen weg und neue Ferienwohnungen sind wegen der Zweitwohnungsinitiative nicht mehr erlaubt.

Zermatt zieht ein positives Fazit

Ein ähnliches Projekt mit der gleichen Beratungsfirma hat vor vier Jahren die Walliser Gemeinde Zermatt realisiert. Gemeindepräsidentin Romy Biner (siehe Interview) zieht ein positives Fazit: «Die Bevölkerung muss unbedingt eingebunden werden», denn sie sei am stärksten betroffen.

Zermatt hat Ende 2013 gestützt auf ein neues Raumordnungskonzept 31 konkrete Massnahmen definiert – wie WLAN im öffentlichen Raum oder ein Kongresshaus. Rund ein Drittel sei bisher umgesetzt worden oder in Umsetzung, so Biner.

SRF1, Regionaljournal Graubünden, 17:30 Uhr; habs

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