Zum Inhalt springen

Bündner Bauskandal Parlament setzt PUK ein

Legende: Audio PUK soll Klarheit bringen abspielen. Laufzeit 03:23 Minuten.
03:23 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 13.06.2018.

Die Parlamentarische Untersuchungskommission hat fünf Mitglieder. Jede Grossratsfraktion ist mit einem Mitglied vertreten.

  • Michael Pfäffli, FDP, Präsident
  • Beatrice Baselgia, SP, Vizepräsidentin
  • Livio Zanetti, CVP
  • Walter Grass, BDP
  • Jan Koch, SVP
Die fünf Mitglieder in einer Reihe posieren für die Fotografin.
Legende: Die Mitglieder der PUK: Jan Koch, Michael Pfäffli, Beatrice Baselgia, Livio Zanetti, Walter Grass (v.l) SRF

Das fünfköpfige Gremium untersucht die Rolle der kantonalen Verwaltung, insbesondere des Tiefbauamtes, im Zusammenhang mit den illegalen Preisabsprachen im Unterengadin. Ebenfalls unter die Lupe genommen werden die Umstände der Verhaftung von Adam Quadroni. Dieser liess den Bauskandal als Whistleblower auffliegen.

Der Bündner Grosse Rat beschloss die Einsetzung der PUK am Mittwoch oppositionslos mit 115 Stimmen. Die Diskussion im Rat drehte sich einzig um die Frage, welche Rolle die Regierung in der PUK haben soll. Die Regelungen für die PUK hat Graubünden vom Bund und anderen Kantonen grossmehrheitlich übernommen.

Illegale Absprachen

Die illegalen Absprachen im Unterengadin sind schweizweit der bisher grösste aufgeflogene Fall von Manipulationen auf dem Bau. Die Wettbewerbskommission (Weko) gab Ende April bekannt, dass sie sieben Baufirmen mit total 7,5 Millionen Franken büsst.

Ihr Entscheid basiert laut Weko auf mehreren Millionen Seiten Akten und über 120 Ermittlungsmassnahmen. Dazu zählen Razzien, etwa 40 Einvernahmen, drei Selbstanzeigen und 17 schriftliche Ergänzungen zu Selbstanzeigen. Hinzu kommen rund 40 Auskunftsbegehren und 25 Amtshilfeersuchen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.