Bündner Polizei jagt weiter Einbrecher

In Graubünden kommen Einbruchdiebstähle besonders häufig entlang der Transitachse A13 vor. Das zeigt die Kriminalstatistik. Insgesamt aber blieben die Zahl der Delikte und die Aufklärungsquote im vergangenen Jahr im Vergleich zu den Vorjahren stabil.

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Bildlegende: Nach wie vor wird im Kanton Graubünden viel eingebrochen. Symbolbild Keystone

Wie die Polizei in Chur zur Kriminalstatisitik 2013 verlauten liess, zeigt sich die Kriminalitätsbelastung im Kanton aufgrund von Einbruchsdiebstählen regional besonders stark in der Mesolcina und entlang der Transitachse A13.

Eigenen Angaben zufolge beobachtet die Polizei diese Kriminalitätsentwicklung genau. Und es wurde reagiert mit mehr Kontrollen in den betroffenen Gebieten sowie gezielten Aktionen, die auch in Zukunft durchgeführt werden sollen.

Dabei arbeitet die Bündner Kantonspolizei eng mit der Tessiner Polizei, dem Grenzwachtkorps und den italienischen Behörden zusammen.

Der Bündner Kripo-Chef Gianfranco Albertini betonte, wichtig sei die Mitwirkung der Bevölkerung bei Einbruchdiebstählen. Er rief dazu auf, verdächtige Wahrnehmungen umgehend der Polizei zu melden.

Stabile Zahl

Per Saldo blieben das Deliktaufkommen und die Aufklärungsquote letztes Jahr im Vergleich zu den Vorjahren stabil. Insgesamt 10'337 Straftaten wurden erfasst oder 537 weniger als im Vorjahr. Eine hohe Aufklärungsquote von 94,5 Prozent (Vorjahr 93 Prozent) erreichte die Kantonspolizei bei den Gewaltstraftaten. Zu dieser Kategorie gehören schwere Gewalt wie Tötung, schwere Körperverletzung oder Vergewaltigungen, zudem Raub, Nötigung, Drohung und häusliche Gewalt.