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Graubünden Bündner Regierung mietet Ferienhaus für Flüchtlinge

Mit einem Asylzentrum in der Gemeinde Arosa will die Regierung weitere Plätze für Asylsuchende schaffen.

Sport- und Ferienhaus Valbella.
Legende: Das Sport- und Ferienhaus bietet Platz für 80 Personen. zvg

Die Bündner Regierung hat in Litzirüti auf Gebiet der Gemeinde Arosa das Sport- und Ferienhaus Valbella für die Unterbringung von Asylbewerbern gemietet. Mit dem Transitzentrum sollen ausserordentliche Schwankungen bei der Zuweisung von Asylsuchenden durch den Bund aufgefangen werden.

Längerfristige Lösung

Der Mietvertrag für das Haus in Litzirüti beginnt am 1. Oktober und ist längerfristig ausgelegt. Wie die Regierung am Montag mitteilte, erfolgt eine Belegung erst, wenn sämtliche übrigen Kollektivunterkünfte im Kanton aufgrund der Zuweisungen neuer Asylsuchender besetzt sind.

Zahl der Flüchtlinge dürfte weiter steigen

Die Kantonsregierung geht von einer steigenden Anzahl von Asylgesuchen aus. Graubünden wurden vergangenes Jahr durch den Bund 607 Asylbewerber zugewiesen. Für das laufende Jahr prognostiziert das Staatssekretariat für Migration (SEM) maximal 31'000 Gesuche. Graubünden würden in diesem Fall über 800 neue Asylbewerberinnen und Asylbewerber zugewiesen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von M.Müller, Zürich
    Hallo Regierung! Ich kenne ganz viele Schweizer die sich Ferien in einem Schweizer Ferienhaus nicht leisten können. Warum wird diesen Menschen nicht geholfen? Sind Schweizer für unsere Regierung weniger wert? Wann hört dieser Politische Verteilungswahn auf?! Ich bin dafür, dass wir keine Flüchtlinge mehr aufnehmen und es wie Canada und Australien machen. Nur wer ein gutes Bankkonto hat kann kommen, der Rest bleibt draußen. Wir brauchen eine Initiative für das!
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Es kommen nur noch die Flüchtlinge ins Land, die einen guten Menschen als Paten haben, bei dem sie wohnen können und der finanziell persönlich für sie aufkommt, bis sie komplett integriert sind. Und der auch am finanziellen Risiko beteiligt wird, wenn er seinen Kandidaten nicht sozialisiert bekommt. Solange das klappt, können die guten Menschen so viele Flüchtlinge in die CH holen wie sie wollen und dazu auch noch mit reinem Gewissen sagen, das Boot ist niemals voll.
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  • Kommentar von A.Käser, Zürich
    31'000 Gesuche,die mit grösster Wahrscheinlichkeit entweder untertauchen,oder sich"verewigen",entspricht einer"GRATISSTADT",in der Grösse von Sitten oder Uster.Bezahlt durch den"Eidgenössischen Finanzausgleich".Schön brav mit Zins und Zinses-Zinsen.Zu Gunsten einiger"Absahner".Zu Lasten der Lebensqualität einer grossen Mehrheit,inklusive der caritativ"Versorgten".Wie lange noch,sollen diese Lügenspielchen aufrecht erhalten werden bis das Ganze platzt?Wohlverstanden JÄHRLICH.CIRCA!Manchmal mehr.
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    1. Antwort von U.Fromm, Burgdorf
      A.K.Unsere Regierung mit ihrem Sozialeifer sind verblendet und sehen die eigene Not nicht mehr.Kein Land auf der Welt offeriert Asylbewerbern so viel Luxus und da wundern diese sich dass sich Ablehnung bildet beim Volk.Liebe Politiker überlegt einmal was Ihr unseren Nachkommen antut,zudem haben diese Menschen keine Zukunft hier weil sie nicht akzeptiert werden.Wollt Ihr das wirklich nicht einsehen? Hilfe vor Ort,etwas anderes ist unfair und unzumutbar.
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