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Problemwölfe Bündner rufen den Bund zur Hilfe

Wölfe, die Probleme machen und Schäden verursachen, sollen möglichst schnell geschossen werden können. Die Bündner Regierung fordert den Bund auf, das eidgenössiche Jagdgesetz umgehend zu revidieren, damit eine Wolfsregulierung möglich wird.

Ein Wolf
Legende: Die Bündner Regierung fordert schärfere Massnahmen im Umgang mit dem Wolf. Keystone
  • Die Kantonsregierung intervenierte beim Bund in Bern schriftlich mit der Bitte, dringend Massnahmen zu ergreifen. Damit solle der unerwünschten Entwicklung im Zusammenleben mit dem Wolf begegnet werden können.
  • Die Wolfspopulation im Kanton sei stark wachsend. Das führe immer wieder zu Rissen an Nutztieren.
  • Laut Regierung wurden letztes Jahr 55 Risse an landwirtschaftlichen Nutztieren registriert. Im Januar und Februar 2017 sei es dann zu einer weiteren Eskalation gekommen. 30 Schafe seien in der Nähe ihrer Ställe und innerhalb von Weidezäunen von Wölfen getötet worden.
  • Beim Bund ist die Teilrevision des Jagdgesetzes im Gang. Die Bündner Regierung fordert nun schärfere Massnahmen, dass Problemwölfe rasch geschossen werden können.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Peter Montalta (Pierin)
    In den Schweizer Alpen sind ca. 4000 Abgänge im Jahr zu verzeichnen. Verantwortlich sind in erster Linie Krankheiten. Durchschnittlich werden ca. 8 %, also in etwa 320 Schafe von Grossraubieren gerissen. Diese Zahl könnte massiv gesenkt werden, würde ein wirkungsvoller Herdenschutz durchgesetzt. Die Abgänge durch Krankheiten, könnte wirkungsvoll vermindert werden, würden die Schafe gehirtet und nicht einfach sich selbst überlassen.
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