Churer Sport-Steuererhöhung ist umstritten

In Chur sollen die Steuern steigen, damit neue Sportanlagen gebaut werden können. «Richtig so», sagen die einen, «auf keinen Fall», meinen die andern. Vor der Parlamentsdebatte zur Steuererhöhung in Chur sind sich sowohl Politiker als auch Stimmvolk uneinig.

Turnhalle Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bald gibt es mehr Platz für Churer Sportler und Sportlerinnen. (Symbolbild) Keystone

Der Churer Stadtrat hat einen neuen Versuch zur Realisierung des ambitiösen Gemeindesportanlagenkonzepts vorgestellt. Finanziert werden soll dieses vor allem durch Steuererhöhungen. Geplant sind unter anderem Fussball- und Eishockeyfelder, sowie eine Sporthalle mit Platz für 4000 Zuschauer.

Politiker melden sich zu Wort

Noch vor den Fraktionssitzungen haben sich Churer Parlamentarierinnen und Parlamentarier gegenüber dem «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF zu den Plänen der Stadtregierung geäussert. Kritisch tönt es vonseiten der FDP. Eher positiv zeigten sich die Gemeinderäte der CVP und der SP. Auch Christian Durisch von der SVP, welche sich 2011 noch erfolgreich gegen eine geplante Steuererhöhung gewehrt hatte, zeigt sich diesmal offen.

Die definitive Haltung der Parteien müsse jedoch noch festgelegt werden, heisst es unisono. Der Churer Gemeinderat tagt am 14. November. Eine Volksbefragung ist für den Februar 2014 vorgesehen.