Der Älteste im Amt

Hansjörg Hassler sitzt bald 15 Jahre im Nationalrat. In dieser Zeit habe sich der Politbetrieb stark verändert, sagt er. Ein Jahr vor den nächsten Wahlen spricht der BDPler über seine Erfahrungen, seine letzte Legislatur und über die Hoffnungen, die er in Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf setzt.

Hassler am Nationalrats-Rednerpult Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hansjörg Hassler politisiert seit 15 Jahren in Bern. Keystone

In dieser Session hat sich Hansjörg Hassler unter anderem mit Exportrisikoversicherungen und gestohlenen Bankdaten beschäftigt. Diese Themen wurden in «seiner» Kommission für Wirtschaft und Abgaben vorbereitet. Beschäftigt haben ihn auch der Gotthardtunnel oder das Kartellgesetz.

Parteipolitik immer wichtiger

Die Arbeit und die Präsenzzeit rund um die Session seien hoch, sagt Hassler. Auch habe sich das Politgeschäft stark verändert seit den 90er-Jahren. «Parteipolitik wird immer wichtiger. Oft blockieren wir uns selber, dabei hätten wir wichtige Aufgaben zu erledigen», sagt Hansjörg Hassler im Gespräch mit dem «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF.

Wahlen 2015

Im Gespräch schaut er auch auf die Wahlen vom nächsten Jahr: «Ich gehe davon aus, dass Eveline Widmer-Schlumpf im 2015 nochmals zur Wahl stehen wird, und ich hoffe auch, dass sie gewählt wird.» Auf seine Nachfolge angesprochen, erklärt Hassler, er wünschte sich wieder einen Bergbauern als Nachfolger. Weiter rechnet er mit Listenverbindungen mit anderen bürgerlichen Parteien: «Ein solcher Schulterschluss kann uns alle stärken.»