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Repower Der Stromkonzern im Visier von Spekulanten

Eine deutsche Firma versucht, Repower-Aktien zum Spottpreis zu kaufen. Aktionären des Unternehmens wurde ein Angebot unterbreitet, um die Wertpapiere zu verkaufen.

Eine Türglocke vor einem Repower-Büro.
Legende: Taunus Capital Management aus Frankfurt versucht, günstig an Repower-Aktien heranzukommen. Keystone

Taunus Capital Management AG, eine Firma aus der deutschen Finanzmetropole Frankfurt, hätte gerne Repower-Aktien. Bis zu 10'000 Aktien des Bündner Stromkonzerns will sie kaufen. Allerdings hat die Sache einen Haken: Taunus Capital Management bietet den Aktionären 32 Franken. Aktuell sind die Aktien aber 57 Franken wert.

Repower distanziert sich in einer Mitteilung von diesem Angebot. Man habe nichts mit der deutschen Firma zu tun, die Aktionäre sollen sich vor einem Verkauf genau über den Wert der Aktien informieren. Sprich: Das Angebot nicht annehmen. Mehr ist von Repower nicht zu erfahren, eine Interviewanfrage wurde abgelehnt.

Dem Kanton kein Angebot gemacht

Bei der Taunus Capital Management, die hin und wieder mit solchen Angeboten für Schlagzeilen sorgt, gibt man sich ebenfalls schweigsam. Man sei an den Aktien interessiert, weil sie nicht an der Börse gehandelt werden. Auf solche Unternehmen habe man sich spezialisiert.

Die Firma scheint ihre Angebote nur an ausgewählte Aktionäre zu richten. Der Hauptaktionär, der Kanton Graubünden, wurde gemäss eigenen Angaben nicht angefragt.

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