«Die Gärten sind die Schätze von Malans»

Die Architekturzeitschrift «Hochparterre» widmet Malans eine Spezialausgabe. Chefredaktor Köbi Gantenbein, selbst in Malans aufgewachsen, schätzt vor allem die Grünflächen im Städtchen.

Häuser und Rebberge im Dorf Malans. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Zeitschrift zeigt Gebäude, aber auch Rebberge und Gärten. Cover Zeitschrift Hochparterre

Zehn Hektaren Grünfläche, die bis mitten ins Dorf reichen - aus Sicht von «Hochparterre»-Chefredaktor Köbi Gantenbein sind sie das Herzstück von Malans. «Das sind sehr wertvolle Böden, die das Dorfbild von Malans ausmachen.»

Dass diese Grünflächen über all die Jahren erhalten werden konnten, ist aber keine Selbstverständlichkeit. Dahinter steckt ein langer Kampf für die Raumplanung, der im Themenheft beleuchtet wird.

Imposantes und Bescheidenes

Aus architektonischer Sicht habe Malans zwei Gesichter. Einerseits das alte Malans mit den imposanten Herrschaftshäusern und den etwas bescheideneren Bauernhäusern. «All diese Bauwerke fügen sich zu einem schönen Bild zusammen», so Gantenbein.

Andererseits das neuere Malans, das in erster Linie aus Einfamilienhäusern bestehe, die in den 60er- und 70er-Jahren gebaut wurden: «Sie haben oft markante, wunderschöne Gärten.» Diese Gärten gelte es zu erhalten, damit Malans aus architektonischer Sicht interessant bleibe.