Die Lenzerheide im Rampenlicht

Der Weltcupfinal der Alpinen sei ein Erfolg gewesen, sagt OK-Chef Silvano Beltrametti. Mit 31‘000 Zuschauern in den letzten fünf Tagen wurden die Erwartungen erfüllt.

Eine Schweizerfahne im Zielstadion auf der Lenzerheide. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bereits zum fünften Mal fand der Weltcup-Final auf der Lenzerheide statt. Keystone

Sportliche Höchstleistungen, gutes Wetter, viele Zuschauer: Es sei ein wunderschönes Finale gewesen, so Beltrametti gegenüber der Sendung «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF1. Das finanzielle Ergebnis steht zwar noch nicht fest, doch das OK rechnet mit einer schwarzen Null.

Die Einnahmen liegen laut Beltrametti im Rahmen des Budgets, bei den Ausgaben werde sich dies erst in den nächsten Wochen zeigen, wenn sämtliche Rechnungen bezahlt sind. Insgesamt beträgt das Budget für den fünftägigen Event 4,6 Millionen Franken. In den nächsten zwei Wochen werden nun das Zielstadion und die restliche Infrastruktur wieder abgebaut.

Seit über 30 Jahren dabei

Einer, der von Anfang an bei den Weltcup-Rennen auf der Lenzerheide dabei war, ist Hans Jäger. Der heute 75-jährige Einheimische war 1972 an den olympischen Winterspielen im japanischen Sapporo Alpin Chef der Herren. Mitte der 80er-Jahre und Mitte der 90er-Jahre war er bei den Weltcuprennen auf der Lenzerheide als technischer Leiter im Einsatz.

Auch heute noch liegt ihm der Skisport am Herzen. Während des Weltcup-Finales führt er die Gäste hinter die Kulissen des Grossevents, erzählt Geschichten aus früheren Zeiten und geniesst den Rummel, wie er im Gespräch verrät.