«Dreiländergiro» nach Eklat gerettet

Nach mehreren Unfällen gerieten sich die österreichischen Organisatoren des «Dreiländergiro» und die Bündner Behörden in die Haare. Das Problem scheint nun aber gelöst. Auch die 20. Austragung des Radrennens wird am kommenden Sonntag neben Österreich und Italien durch Graubünden führen.

Nachdem es rund um das Rennen bei Unfällen mehrere Verletzte gegeben hatte, entschied der Kanton Graubünden, nur noch 1500 Teilnehmer auf den Bündner Strassen fahren zu lassen. 2012 standen deshalb Kantonspolizisten an der Grenze und die letzten Radfahrer mussten umkehren. Über ihre Internetseite liessen die Veranstalter daraufhin verlauten: «Es wird keinen 20. Dreiländergiro mit der Schweiz geben».

Grosse und kleine Runden

Diesen gibt es nun doch. Dazu waren intensive Verhandlungen nötig, wie die Organisatoren und die Polizei gegenüber dem «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF sagen. Nun dürfen 1500 Teilnehmer auf der grossen Runde durch das Engadin und das Münstertal fahren. Weitere 1500 fahren nur zu einem kleinen Teil auf Schweizer Boden.

Wie bis anhin werden die Strassen rund um den Ofenpass während des Rennens für den normalen Verkehr nicht abgesperrt.