Ein Zürcher «Olympia-Schulreisli»

Die Geschäftsleitung des Zürcher Kantonsrates macht ein «Schulreisli» durch Graubünden. Bündner Politiker nutzen die Gunst der Stunde, um für Olympia zu weibeln. Mit Erfolg, wie es scheint.

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Bildlegende: Die Bündner Olympia Promotoren weibeln bei den Zürcher Kollegen für Olympische Spiele. Keystone

Die Geschäftsleitung des Kantonsrats Zürich ist zu Gast in Graubünden. Die Zürcher Kantonsratspräsidentin durfte das traditionelle «Schulreisli» organisieren. Weil sie seit vielen Jahren mit dem Engadin verbunden ist, hat sie sich für die Reise dorthin entschieden.

Gunst der Stunde

Die Bündner Olympia Promotoren nutzen die Gunst der Stunde und weibeln bei den Zürcher Kollegen für Olympische Spiele in der Schweiz. Mit Erfolg, wie es scheint. Mehrere bürgerliche Parlamentarier geben sich im Gespräch mit Radio SRF äusserst offen. Zürich und Graubünden würden nahe beieinander liegen, man verstehe sich gut und man könne sich durchaus vorstellen, diese Spiele gemeinsam zu organisieren, heisst es von den Fraktionspräsidenten der BDP, FDP, SP und SVP des Kantons Zürich.

Bündner erfreut

Bürgerliche Politiker in Graubünden freuen sich über diese Aussagen. Man sei jedoch erst am Anfang, sagt der Engadiner FDP-Grossrat Michael Pfäffli. Gerade in den nächsten Tagen, wenn die Zürcher im Engadin zu Besuch seien, werde man weibeln für gemeinsame Spiele. Und Marcus Caduff von der CVP meint gegenüber dem Regionaljournal Graubünden: «Ich habe das Gefühl, die Idee der gemeinsamen Spiele ist politisch noch nicht angekommen. Aber St. Moritz ist der richtige Ort, um über die Pläne zu diskutieren».