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Unser Theater soll sinnlich sein und Emotionen ansprechen
Aus Regionaljournal Graubünden vom 19.06.2020.
abspielen. Laufzeit 06:15 Minuten.
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Erste Spielzeit Theater Chur «Ich will an die Welt der Leute andocken»

Der neue Direktor am Theater Chur, Roman Weishaupt, startet in seine erste Saison. Er präsentiert für die erste Saisonhälfte nationale Produktionen, die an die Welt der Leute im Bergkanton Graubünden anknüpfen sollen. Die zweite Hälfte der Saison wird wegen Corona erst im Herbst vorgestellt. Dort sind dann auch internationale Produktionen geplant. Im Gespräch erklärt Roman Weishaupt, was ihm beim Zusammenstellen des Programms wichtig war.

Roman Weishaupt

Roman Weishaupt

Direktor Theater Chur

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Roman Weishaupt ist in Degen, Val Lumnezia, aufgewachsen. Er studierte Theaterpädagogik in Zürich, später absolvierte er ein Masterstudium in Arts Administration. Roman Weishaupt ist 41 Jahre alt. Er ist Mitbegründer und Leiter von «Junges Theater Graubünden». Er ist seit 2020 Direktor des Theaters Chur.

SRF News: Roman Weishaupt, was ist das Konzept Ihrer ersten Spielzeit als Direktor am Theater Chur?

Roman Weishaupt: Wir sind hier mitten in den Bergen. Die Frage ist, was passiert hier? Was sind unsere Welten? Ich möchte Gastspiele einladen, die genau diese Themen behandeln. Dort muss man «anklopfen», damit Resonanz entstehen kann.

Wie hat die momentane Situtation mit Corona die Planung beeinflusst? Man weiss ja nicht, wie das Haus überhaupt bespielt werden kann.

Natürlich habe ich mich mit vollem Elan in die Vorbereitungen gestürzt. Wir haben dann entschieden internationale Gastspiele in den Frühling zu verschieben, damit wir im Herbst auf der sicheren Seite sind. In der ersten Hälfte spielen wir inländische Produktionen.

Wir haben wegen Corona entschieden, internationale Gastspiele in den Frühling zu verschieben.
Autor: Roman WeishauptNeuer Direktor Theater Chur

Wir haben bei der Schlussveranstaltung meiner Vorgängerin Ute Haferburg gesehen, dass wir 200 Leute im Saal haben können. Das stimmt mich zuversichtlich, dass wir im Oktober starten können.

Viele Mitarbeitende am Theater sind neu. Die Hälfte des Teams wurde ausgewechselt. Ist das normal, wenn ein neuer Schauspieldirektor kommt?

Natürlich kommt es mit einem neuen Schauspieldirektor auch zu verschiedenen Mitarbeiterwechseln. Bei der Dramaturgie ist das üblich. Andere Abgänge waren natürlich. Der langjährige, technische Leiter geht in Pension. Andere Mitarbeitende haben aus persönlichen Gründen gekündigt und sich für andere Aufgaben entschieden. Auch der neue Auftritt gegen aussen mit dem neuen Logo ist üblich. Es soll gegen aussen sichtbar werden, dass hinter den Mauern etwas Neues entsteht.

Das Gespräch führte Silvio Liechti.

Programm der ersten Saisonhälfte

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  • Der Start erfolgt Anfang Oktober mit dem Stück «La Müdada - die Wende». Die Eigenproduktion basiert auf einem Werk des Engadiner Schriftstellers Cla Biert.
  • «Les Italiens» ist eine Migrationsgeschichte als Generationenstück über Erinnerungen und Träume. Es ist das erste Mal, dass der Italo-Schweizer Regisseur Massimo Furlan in Chur inszeniert.
  • Einem anderen Thema der Schweizer Geschichte widmet sich die Churer Regisseurin Barbara-David Brüesch. Das Stück «Verminte Seelen», das letztes Jahr am Theater St. Gallen uraufgeführt wurde, befasst sich mit der administrativen Versorgung.
  • Am Ende der ersten Spielzeithälfte präsentiert das Theater die erste grenzüberschreitende Produktion. In Thorsten Lensings Inszenierung «Unendlicher Spass» spielt die Churerin Ursina Lardi eine der Hauptrollen.

Regionaljournal Graubünden, 17:30 Uhr;

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