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Ein junger Wolf auf der Wiese.
Legende: Mittlerweile wurden bereits acht Wölfe am Calanda gezählt. Keystone
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Graubünden Es sind gar acht Wölfe am Calanda

Die Wölfe im Calandamassiv werden immer mehr: Wildhüter konnten in der Nacht das erste Schweizer Rudel über längere Zeit beobachten und zählten nicht weniger als acht Tiere.

Bisher war davon ausgegangen worden, dass sechs Tiere zu dem Rudel gehörten, wie das Bündner Amt für Jagd und Fischerei am Freitag mitteilte. Die Beobachtung der acht Wölfe gelang in der Talsohle des Bündner Rheintals am Fusse des Calanda. Eine Ortsbestimmung gaben die Jagdbehörden auf Anfrage nicht an.

Eine Zuordnung der Tiere nach Alter und Geschlecht konnte nicht erfolgen, weil sich die meisten Jungtiere in der Grösse nicht mehr deutlich von den erwachsenen Tieren unterscheiden. Ein einziger Wolf sei auffallend kleiner als die anderen, schrieben die Jagdbehörden.

Aufgrund von DNA-Analysen sind bisher vier Tiere genetisch bekannt, das Weibchen F07 sowie die Männchen M30, M33 und M34. Bekannt ist weiter, dass die Eltern der drei Jungtiere aus dem Wallis eingewandert sind. Um möglichst alle Tiere zu identifizieren, wird weiterhin Material wie Kot, Speichel oder Haare für genetische Untersuchungen gesammelt.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Küng , Tamins
    Zuerst zwei Wölfe,dann fünf,dann sechs und jetzt sogar acht.Wir Jäger haben immer schon gesagt das es mehr als fünf Tiere sind,nähmlich mindestens acht bis zehn Tiere, aber das Jagdinspektorat gibt ja nur gerade das zu was unbedingt muss. Die Wölfe 7+8 könnten die Tiere auf der anderen Rheinseite sein die die Talseite gewechsellt haben,wenn dann prost Wolf.
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    1. Antwort von franz schleiniger , montecatini/italien
      Warum gleich so aggressiv? Haben Sie Angst, dass Ihnen ein Bock weniger vor die Flinte laufen kann? Ich glaubte immer zu hören, dass die Jagd primär da ist den Wildbestand zu regulieren. Jetzt glaube ich einen Futterneid zu spüren.
      In Italien gehören Wölfe ganz selbstverständlich dazu, ohne Schwierigkeiten seitens der Jäger zu machen. Bei den Bauern wird ein event. Schaden bezahlt. In der Schweiz sicher auch.
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    2. Antwort von Franz Eichmann , Ontario, Canada
      FUTTERNEID ist das richtige Wort!! .Wir haben hier hunderte von Woelfen und es ist noch niemand gestorben!
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