Kammerphilharmonie Graubünden «Es wäre schön, wenn wir mehr spielen könnten»

Der 42-jährige Philippe Bach ist seit dieser Saison der neue Chefdirigent der Kammerphilharmonie Graubünden. Er habe ein gut verankertes, aufstrebendes Orchester angetroffen. Für sein Engagement in Chur verbringt der Berner, der in Deutschland lebt, viel Zeit im Zug.

Dirigent bei seiner Arbeit. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Philippe Bach in seinem Element. D. Vass

Philippe Bach hat schon Orchester in verschiedenen Ländern dirigiert, seit diesem August dirigiert er die Kammerphilharmonie Graubünden. «Ich wusste, bei der Kammerphilharmonie läuft es sehr gut und es ist ein aufstrebendes Orchester», sagt Bach. Deshalb habe er sich für den Posten beworben. Das Orchester sei sehr gut aufgestellt, darauf lasse sich aufbauen, sagt Bach nach den ersten Monaten als Chefdirigent.

«  Die Kammerphilharmonie hat viele fantastische junge Leute. »

Philippe Bach
Dirigent Kammerphilharmonie Graubünden

Ein Ziel für das Orchester sei es, wenn möglich noch mehr aufzutreten, sagt Bach. Die Kammerphilharmonie spielt heute jeweils im Theater Chur. Dieser Raum sei zwar schön, «allerdings wäre es schön, wenn es in Chur noch einen erstklassigen Konzertssal gäbe», sagt Philippe Bach.

Für sein Engagement in Chur ist Bach sehr viel unterwegs. Er lebt mit seiner Familie in Meiningen im deutschen Bundesland Thüringen.